Curthan

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Allianzlogo.png Curthan Dunkelklinge
Curthan.jpg
Charakterdaten:
Ingamename: Curthan
Titel: Der Schmuggler
Zugehörigkeit: -
Alter: 21 Jahre
Geburtsort: Sturmwind
Familienstand: Waise
Rasse: Mensch
Klasse: -
Berufe: Söldner, Schmuggler
Aussehen:
Größe: 1.80m
Haarfarbe: Schwarz
Augenfarbe: Grün
Diverses:
Wohnort: Kein fester Wohnsitz
Gilde: -
Gesinnung: Neutral
Status: Lebendig

Icon Aussen.jpg Aussehen des Charakters

Die Statur Curthans entspricht der eines jungen, sportlichen Mannes: Weniger Muskolös, allerdings dafür recht zäh und ausdauernd. An seinen Armen lassen sich einige Narben aus vergangenen Tagen ausmachen, die allerdings nicht so herausstechen, wie die schwarze Augenklappe, die über sein rechtes Auge gestülpt ist. Die Haare von ihm haben ebenfalls einen tiefen,schwarzen Ton und sind zu einem Zopf zusammen gebunden. Blickt man Curthan ins Gesicht, so findet man noch relativ junge Züge, die allerdings auch eine gewisse Form von Skepsis und Gleichgültigkeit ausstrahlen. Das grau-grünliche Auge von ihm unterstreicht diesen Effekt. Zumeist ist er in eine dunkle Lederrüstung gekleidet, die gut verarbeitet scheint. Auch trägt er zwei scharfe Klingen mit sich am Gürtel und ein Wurfmesser, welches versteckt im Lederband seines rechten Schuhs ist. Ansonsten besitzt Curthan noch einige Gürtel- und Brusttaschen, die mit seinem Münzgeld, einigen Kräuterstängeln, einem Dietrich, ein paar Zündhölzer und anderem Krimskram gefüllt ist. Der Geruch von ihm erinnert an eine Mischung aus Tabak und Dreck.

Icon auftreten.jpg Auftreten des Charakters

Curthans Auftreten ist meist von seiner Laune abhängig. Generell lässt er sich nur selten wirklich aus der Ruhe bringen und hat eine stark ausgeprägte zynische Ader, die manchmal schon fast in eine pessimistische Einstellung übergehen kann. Seine liebste Angewohnheit ist das Rauchen von Kräuterstängeln. Es ist nicht abzustreiten, dass Curthan auf den ersten Blick ,gerade aufgrund seiner Kleidung, von manchen als Tunichtgut eingeschätzt werden kann.

Icon Geschichte.jpg Das Leben des Charakters

Die beschwerliche Kindheit

Curthan wurde an einem schwülen Tag in der Kathedrale von Sturmwind geboren. Schon seine Geburt stand unter einem schlechten Zeichen, denn trotz den großen Bemühungen der Priester, die der Geburt beiwohnten, starb Curthan´s Mutter Arina kurz nachdem sie ihr Kind zur Welt gebracht hatte. Den Sohn aufzuziehen obliegte nun Curthan´s Vater Kelor, der ein Offizier in der Armee von Sturmwind gewesen war. Noch um den Verlust seiner Frau trauernd war er es auch, der dem Kind einen Namen gab. Die ersten fünf Jahre verlief Curthan´s Leben in relativ normalen Zügen. Denn auch wenn ihm die mütterliche Liebe gefehlt hatte, so war sein Vater aufgrund seiner Position recht wohlhabend und stellte ein Kindermädchen ein, dass sich um ihn kümmerte. Auch sein Vater beschäftigte sich so oft mit Curthan wie er konnte. An diese kurze Zeit kann sich Curthan kaum noch erinnern und die verschwommenen Erinnerungen an das große Haus ,wo er lebte, das Kindermädchen und sein Vater würden schon bald verblassen. Denn so kam es das der dritte Krieg ausbrach und sein Vater, wie viele andere auch, die Heimat verlassenen mussten um für die Allianz zu kämpfen. Schweren Herzens gab Kelor seinen Sohn für diese Zeit in ein Waisenhaus und wollte ihn nach seiner Rückkehr dort wieder abhollen. Für den Fall, dass ihm etwas zustoßen sollte, wäre geregelt das Curthan das restliche Vermögen erben sollte, wenn er alt genug wäre. Doch leider sollte es anderst kommen, denn Curthan´s Vater fiel im Krieg. Als wäre dies nicht schlimm genug, so hatten Neider Kelors, die ihn Sturmwind geblieben waren, die Gunst der Stunde und den Tumult des Krieges genutzt, um sich den Besitz von ihm anzueignen. Curthan wuchs derweil vergessen im Waisenhaus heran. Bis auf die Nachicht, dass sein Vater verstorben sei, bekam er kaum etwas mit. Auch die Erzieher des Waisenhaus wussten unglücklichereise nicht mehr viel über die Geschehnisse vor einiger Zeit. Und als der Krieg und sein Tumult zu Ende gingen, da war Curthan ein gewöhnlicher Waise geworden. Die nächsten drei Jahre sollte er im Waisenhaus das Lesen und Schreiben erlernen bis sich das nächste Ereigniss anbahnte ...

Auf den Straßen Sturmwinds

So kam es nach einiger Zeit dazu, dass die damaligen Neider, die Curthan´s Vater um den Besitz brachten, von der Existenz dessen Sohnes erfuhren. Angst davor, dass sie sich für ihre Tat rechtfertigen müssten, wenn Curthan seine Ansprüche erhebt, wollten sie ihn so schnell wie möglich loswerden. Also sorgten sie dafür, dass der achtjährige Curthan aus dem Waisenhaus verwiesen wurde und auf der Straße landete. Den Rest dachten sie, würde dann diese schon übernehmen. Die ersten paar Wochen taumelte der arme Curthan völlig verloren zwischen den vielen Straßen und Kanälen der großen Stadt umher. Der Hunger war oft so groß, dass er sich von Essensresten und anderem ernähren musste. Doch auch dies gelang ihm nicht immer, denn zahlreiche Schläger und Tunichtgute in den verwinkelten Gassen der Stadt kreuzten desöfteren den Weg des verlorenen Jungen. Irgendwann reichte die Kraft von ihm nicht mehr aus und in einer dunklen Gasse gegen Abend brach er zusammen, am Ende seiner Kräfte. Es muss wohl Schicksal gewesen sein, das in dieser Nacht eine gutmütige Seele den Jungen zusammengekauert auf dem Boden fand. Die Seele hieß Colga Kolbenhauer. Dieser Säufer und angeblich ehemaliger Söldner fand den achtjährigen Curthan dort liegen. Da empfand Colga Mitleid und er beschloss, obwohl er selbst mehr schlecht als recht in Sturmwind lebte, dem Jungen zu helfen. Er nahm ihn mit an eine warme Feuerstelle, die in einer dunklen Verzweigung glühte und legte den Jungen daneben, damit er sich wärmen konnte. Auch gab er Curthan etwas zu Essen und zu Trinken, als dieser wieder zu Bewusstsein kam. Im ersten Moment fürchtete Curthan den komischen Mann mit dem strengen Geruch nach Alkohol. Doch als er feststellte, dass Colga ihm nichts Böses wollte, fühlte er sich erleichtert endlich etwas Essen in den Magen zu bekommen. Die zwei saßen zufrieden an der Feuerstelle und redeten die ganze Nacht lang, denn Curthan hatte sich schon sehr lange nicht mehr gut unterhalten und er mochte die vielen Geschichten, die Colga zu erzählen hatte. Und Colga erzählte ihm auch von einigen Plänen, wie er zu einem großem Vermögen kommen werde, während Curthan vergnügt zuhörte. So zogen die Jahre ins Land und Colga, der Curthan lieb gewonnen hatte, zog diesen auf und brachte ihm bei in der großen Stadt zu überleben. Und man konnte sagen über diesen alten Säufer was man wollte, aber er schaffte es wirklich immer wieder, irgentetwas zu ergattern oder zu ergaunern, auch wenn er manchmal Prügel dafür bezog. Curthan wuchs heran zu einem sportlichen, jungen Mann. Auch wenn er die Tricks von Colga schätzte und ihm dankbar war, so schlug er sich oft auch als Tagelöhner durch. Mit der Zeit entwickelte er auch eine zynische Ader, die wohl daher rührte, dass er desöfteren mit Colga´s wilden Plänen konfrontiert wurde. Verhandeln konnte Curthan ebenfalls gut, da er aufgrund dieser Ader sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lies.

Der Verlust des rechten Auges

Die Geschichte wie Curthan sein rechtes Augenlicht verlor und fortan mit einer schwarzen Augenklappe gezeichnet war ergab sich folgendermaßen: Vor einigen Jahren, da erledigte Curthan Dienst für einen Bäcker in Sturmwind. Er sollte hinunter nach Goldhain und dort frische Zutaten abhollen, um sie anschließend dem Bäcker zu bringen. Die Bezahlung war mager, doch da Curthan sonst nichts in der Tasche hatte nahm er an und machte sich sogleich auf den Weg. Er nahm einen schmalen, kleinen Weg durch den Wald von dem er sich eine Abkürzung versprach um Goldhain zu erreichen. Doch leider war diese Entscheidung sein Verhängnis, denn Wegelagerer der Defias lauerten dem jungen Burschen auf und schlugen diesen nieder ehe das er sich hätte wären können. Anschließend nahmen sie Curthan mit tiefer in den Wald hinein zu einem kleinen Versteck. Dort wartete ein noch finsterer Gesell als die Wegelagerer auf Curthan. Dieser war ein Hexer der mit den Defias im Bunde stand und von dem jungen Burschen eine ganz besondere Reagenzie wollte. Kaum war also der junge Curthan zu sich gekommen, da sah er den älteren Mann in Robe vor sich stehn mit einem Ritualdolch in der Hand. Die nächsten Szenen werden ihm wohl immer im Gedächnis bleiben, den der Hexer stach Curthan bei lebendigem Leibe sein Auge aus. Unter Schmerzen fiel dieser in Ohnmacht. Die Wegelagerer entledigten sich schließlich dessen, indem sie den Burschen in einen nahen Fluss warfen, der festen Überzeugung, dass Curthan seinen Leiden erliegen werde. Doch das Schicksal meinte es gut mit diesem und er würde ,den Fluss entlang treibend, gefunden von zwei Wanderern, die Curthan sogleich in das nächste Lazaret brachten. Nach einigen Wochen Genesung, die er auch einigen Lichtpriestern zu verdanken hatte, konnte er sich von dem Vorfall erhollen, musste aber fortan mit den Folgen leben. Nie wird Curthan dieses Ereigniss in seinem Leben voll vergessen können.

Zeit bei den grauen Wölfen

Momentan gibt es für Curthan drei wichtige Faktoren die sich in seinem Leben verändert haben. Der erste wäre wohl der Beitritt zu der Söldnergruppe "Die grauen Wölfe". hier bekommt er zum ersten Mal ein richtiges Training im Kampf mit Dolchen, auch wenn er zuvor schon mit solchen gekämpft hatte. Der zweite Faktor ist eine Frau namens Tanja, die er kennen lernte. Curthan hatte zwar schon einige Liebeleien vorher, doch bei Tanja spürt er zum ersten Mal Liebe in einer Form, die er zuvor nicht kannte. Der dritte Faktor wäre, dass Curthan in letzter Zeit häufiger als Schmuggler agiert, um sich nebenher etwas zu verdienen. So verkauft er zum Beispiel Waren aus der Stadt an Gesuchte. Er findet zunehmend Gefallen an dieser Tätigkeit.

Leben als Schmuggler

Die neusten Ereignisse in Curthans Leben fingen damit an, das er den Kontakt zu seiner Liebe Tanja verlor, was unter anderem damit zu tun hatte, dass er immer mehr Zeit mit dem Schmugglergewerbe verbrachte. Nicht unlängst hatte er mit ein paar seiner Freunden Kontakt zu Dieben und Halunken in Elwyn gefunden und distanzierte sich immer mehr von den Wölfen. Angeblich verbrachte auch einige Zeit mit Colga und Rotian in Westfal, wo er den Ruf der grauen Wölfe mit Saufgelagen und Zecherei schädigte. Aufjedenfall ist er aufgrund dessen auch kurze Zeit später aus den Wölfen rausgeflogen. In jüngster Zeit spitze sich auch die Lage zwischen Curthan´s Bande, welche von einem mysteriösen maskierten Mann geleitet wird, und den grauen Wölfen im Wald von Elwyn zu, sodass Curthan mit Colga und Rotian fliehen musste. Auch Maja, eine schwangere Geliebte von Rotian, begleitet die Halunken. Zurzeit halten sie sich alle in Beutebucht auf.

Icon Stats.png Fähigkeiten

Körperlich:

Ausdauernd - Curthan ist jung und sportlich. Sein Körper kann einige Strapazen aushalten.

Dolchkampf - Meisterlich kämpft Curthan nicht, doch dank der Ausbildung bei den Wölfen weiß er nun etwas mit seinen Klingen anzufangen.

Wurfmesser - Im Werfen von Wurfmessern zeigt sich Curthan als äußerst talentiert.

Geistig:

Lesen und Schreiben - Diese Fähigkeit hat Curthan im Waisenhaus gelernt.

Feilschen - Häufiger wird Curthan nachgesagt er sei gut im Verhandeln. Wahrscheinlich rührt dies von seinem langen Leben auf der Straße, in dem einem nichts geschenkt wird.

Sonstiges:

Überlebenskünstler - Curthan versteht sich darin auch ohne Münzgeld in einer Stadt zu überleben. Die meisten Tricks lernte er von seinem Freund Colga.

Icon Charakter.jpg Verhalten zu anderen Völkern

Allianzlogo.png Allianz
Menschm.gifMenschw.gifMenschen Da Curthan selbst ein Mensch ist sind ihm diese natürlich am vertrautesten.
Nachtelfm.gifNachtelfw.gifNachtelfen Nachtelfen hat Curthan noch kaum zu Gesicht bekommen. Er weiß nur das sie wohl sehr mit der Natur verbunden sind und akzeptiert diesen Gedanken.
Zwergm.gifZwergw.gifZwerge Die meisten Zwerge die Curthan gesehen hat kann er gut leiden. Meistens feiern sie gerne und trinken viel. Beides Eigenschaften die er schätzt.
Gnomm.gifGnomw.gifGnome Auch für Gnome hat Curthan etwas übrig, denn technische Spielereien faszinieren ihn und diese gibt es eben meist bei Gnomen zu finden.
Draeneim.gifDraeneiw.gifDraenei Mit Draenei kann er kaum etwas anfangen. Er hat allerdings Respekt vor ihrer körperlichen Kraft.
Blutelfm.gifBlutelfw.gifBlutelfen Verhält sich ähnlich wie mit den Hochelfen.
Hochelfm.gifHochelfw.gifHochelfen Curthan hat kaum einen Hochelfen zu Gesicht bekommen, als das er sich ein Bild über sie machen könnte.

Horde 64.png Horde
Untotm.gifUntotw.gifUntote Von den untoten Gerippen hat Curthan schon so manches gehört, was sogar ihm leicht Angst macht. Aus diesem Grund ist seine Einstellung diesen gegenüber wohl misstrauisch und ablehnend.
Orkm.gifOrkw.gifOrks Selbst ist er zwar noch nie einem Ork begegnet, doch er weiß das sie Feinde der Allianz sind und dazu äußerst brutal.
Taurem.gifTaurew.gifTauren Recht unvoreingenommen, da er sie nicht kennt.
Trollm.gifTrollw.gifTrolle Bis auf das Trolle lange, große Gestalten mit spitzen Ohren sind, weiß er nicht wirklich etwas über sie.
Goblinm.gifGoblinw.gifGoblins Ein geschäftiges Völkchen, dem auch nicht zu sehr trauen sollte ...

Icon familie.jpg Familie, Freunde und Bekannte

Die beiden leiblichen Eltern von Curthan sind verstorben, als er noch sehr jung war. Er selbst erinnert sich kaum noch an sie und weiß auch nur, dass beide tot sind.

Menschm.gifKrieger.gif Colga Kolbenhauer - Colga hatte Curthan aufgenommen und groß gezogen. Aus diesem Grund betrachtet er ihn als eine Art Vater.

Menschm.gifKrieger.gif Rotian Graufaust - Ein alter Freund von Curthan. Auch wenn Rotian´s Verhalten Curthan manchmal in Schwierigkeiten bringt, könnte er immer auf ihn zählen.

Menschw.gifJaeger.gif Tanja - Eine ehemalige Liebe von Curthan.

Menschm.gifKrieger.gif Caine Trevall - Der Anführer der grauen Wölfe. Curthan empfindet ihm gegenüber Respekt und Dankbarkeit, aber auch ein wenig Furcht vor seiner wilden Stärke.

Menschw.gifPriester.gif Maja Teys - Rotians Geliebte, welche sich der Schmugglerbande angeschlossen hat. Curthan findet Maja sympathisch und relativ vernünftig, sodass man gut mit ihr arbeiten kann. Desöfteren hegt er etwas Mitleid für die junge Frau, da sie einiges durchmachen musste.