Erwachsenenweihe Irunnia Mondklaue

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Novizin Irunnia Sternenblattes Zeremonie zum Erwachsenwerden. Durchgeführt von Mondpriesterin Tyma Laubwind.

Irunnia Sternenblatt begrüßt Mondpriesterin Tyma Laubwind.

Es ist ein ruhiger Abend in Astranaar, der Himmel ist Sternenklar und der Mond beginnt schon zu leuchten. Die Gruppe trifft sich in der Stadt, man begrüßt sich und wartet auf die Anderen. Als alle da sind gehen sie gemeinsam zur Mondpriesterin, die gerade an einem Becken mit klarem Wasser steht. Sichtlich nervös tritt die junge Novizin Irunnia Sternenblatt an die Mondpriesterin heran, ihre Freunde rufen ihr von hinten aufbauende Sätze zu um sie zu ermutigen. Die große Gestalt am Wasserbecken dreht sich zur Novizin herum und betrachtet sie. Ein hübsches Kleid ziert den Körper der jungen Elfe um die sich an diesem seeligen Abend alles drehen wird. Mit sanftem Lächeln begrüßt Die Mondpriesterin Irunnia.

Die junge Novizin tritt nun noch ein wenig näher heran und fässt all ihren Mut zusammen.
"Elune adore, ehrwürdige Mondpriestin Laubwind."
Die Novizin Begleitet ihre Gäste mit einer tiefen Verbeugung.

Die Mondpriesterin tritt dann näher heran, die beiden blicken einander in Die Augen.
"Elune adore, Kind. Seid ihr bereit eure Reise unter den Augen der Göttin anzutreten?"
Irunnia wird die rechte Hand angeboten, diese Ergreift sie. Ein warmes Gefühl von Geborgenheit durchströmt die Novizin und gemeinsam wandern sie los.
"Dann lasst uns unsere Reise beginnen"
Die Mondpriesterin führt die junge Frau die Straße entlang. Ihre Freunde folgen ihr. Das Ziel der Reise ist weit entfernt, nach Auberdine soll die Reise gehen.

"Es ist ein weiter Weg, Kind, den wir alle gehen müssen."
Die Novizin hört zu und antwortet ein wenig selbstsicherer als zuvor.
"Ja, und ich danke jedem der mich dabei begleitet."

Die Gruppe läuft ruhig aber aufmerksam die Straße durch den friedvollen Wald entlang, während die Mondpriesterin führt und folgende Worte spricht.
"Und wir sind alle froh euch zu haben, als Teil unserer Gemeinschaft. Auf euren Wegen werden euch viele Fragen kommen, deren Antworten ihr nicht alle wisst. Aber jene um euch herum werden euch leiten. Auch wenn dar Weg lang erscheint und das Ziel weit entfernt, mit jedem Schritt kommt ihr näher."

Die Novizin atmet durch und wird Schritt für Schritt gelassener. Es gibt viel Ruhe auf dem Weg, man sieht sich um, nimmt sich Zeit für seine Gedanken. Die Straße windet sich durch das ganze Eschental, mal in die eine, dann wieder in die andere Richtung. Teil der Gruppe ist auch ein junger Magier, er ist kein Kind der Sterne, sondern ein Gast, ein Abgesandter der Kirin Tor. Die Nachtelfen haben ihn eingeladen dieser Zeremonie beizuwohnen, war es doch sein Wunsch ihre Kultur kennen zu lernen. Seine Augen sind es die am meisten Funkeln, sein staunendes Stöhnen ist es das man vernimmt bei jedem Wunder des Waldes das er erblickt. Die Gruppe nähert sich Maestras Posten.

"Ihr werdet an Orten vorbeikommen, die euch eine Zuflucht sind. Ihr werdet leute kennen lernen die euch behutsam beobachten, um euch zu schützen."
Lässt es die Mondpriesterin verlauten. Dann erreichen sie den Torboen des Postens und die Gruppe hält an. Tyma Laubwind hält nun nicht länger die Hand der jungen Frau die sie führte.
"Aber wir werden euch nicht immer eure Hand halten. Irgendwann lernt ihr alleine euren Weg zu gehen. Dennoch sind wir für euch da, Kind."

Die Junge Frau nickt nun und beginnt alleine zu gehen, sie führt die Gruppe an. Dicht hinter ihr die Mondpriesterin, ihre Freunde.
"Ihr setzt euren Weg alleine fort, aber ihr wisst, dass ihr nicht alleine seid."
Irunnia Blickt sich wachsam um, während sie den gewundenen Weg entlang schreitet. Die ruhigen Worte der Mondpriesterin begleiten sie weiterhin. Astranaar liegt weit hinter ihnen.
"Der Weg erscheint euch immer noch lange, aber ihr könnt euren Fortschritt schon erkennen, wenn ihr zurückblickt. Ihr seid ein weites Stück gekommen und bald wird es eure Zeit sein."

Die Gruppe erreicht den Torbogen der die Schwelle vom Eschental zur Dunkelküste markiert. Die Mondpriesterin greift Irunnia an der Schulter um ihr zu signalisieren, dass sie stehen bleiben soll. Der fremde Gast mustert eingehend eben den verzierten Torbogen während die Gruppe nun schon ein zweites mal hält. Die Novizin blickt mit wachem Geist zur Mondpriesterin.
"Und bald schon beginnt ihr zu begreifen, dass die Welt ein schöner aber gefährlicher Ort ist. In euch wachsen Gefühle andere beschützen zu wollen. Ihr versteht langsam was Verantwortung ist und nehmt eure Pflicht an."
Die Mondpriesterin überreicht der jungen Novizin eine verzierte Stangengleve. Nachtelfische Runen ziehen sich über den Klingenrücken und im Sockel ist ein heller Mondstein eingelassen, es ist die Waffe mit der man bisher immer die Mondpriesterin sah. Die Novizin nimmt die Waffe entgegen und umgreift sie fest. Sie nickt, denn sie hat verstanden und setzt ihren Weg fort. Mutig führt sie die Gruppe an auf dem langen Pfad durch die Dunkelküste. Ihre Freunde folgen ihr weiterhin.

"Noch nennen euch die Leute Kind, doch euer Körper ist ausgewachsen und euer Geist reift weiter heran, man beginnt euch an euren Taten zu messen."
Irunnia blickt sich wachsam um, ihr Blick streift durch die düsteren Wälder um sie herum, während ihre Füße sie unaufhörlich weiter tragen. Ihre Ausstrahlung hat sich verändert, sie steht aufrecht und Stolz, sie zeigt den anderen, dass man sich auf sie verlassen kann. Der strahlende Mond steht nun schon hoch und wirft seine Strahlen durch die tiefe der Nacht. An der Küste weht ein leichter Wind der die Blätter rascheln lässt und man kann das sanfte Rauschen der Wellen vernehmen.
"Eure Haltung verändert sich, euer Selbstbewusstsein. Ihr fragt nicht mehr mit hilfesuchenden Blicken, sondern setzt eure wachsamen Augen ein um richtig von Falsch zu unterscheiden. Ihr schreitet eigenständig durch die Länder die euch fremd sind auf der Suche nach eurer Bestimmung, auf der Suche nach euch selbst. Noch begreift ihr nicht, dass dies eine ewige Reise sein wird, aber ihr werdet es sehr bald lernen."

Ein plötzliches Lächeln ziert das Gesicht der mutigen Elfe, sie verspürt Glück und Zuversicht. Ein innerer Elan ergreift sie und sie ist sich ihres Weges gewiss.
"Ihr seht wie ihr kurz vor dem Ziel eurer Etappe steht, unser aller Gemeinschaft. Ihr gelangt sehr bald zu ihnen, als Frau, nicht als Kind. Ihr freut euch darauf euren Platz in unserer Mitte einzunehmen."
Die Stadt Auberdine, das Ziel der gemeinsamen Reise ist nun schon sehr nahe, man kann sie bald sehen, doch ein Stück des Weges muss noch gegangen werden.
"Und dann kommt der Moment wo ihr es kaum ertragen könnt, so nah und doch so fern. Die letzten Stücke ziehen sich. Und manchmal kommt es euch wie Hohn vor, dass die anderen euch nicht schon mit offenen Armen empfangen. Dass ihr diesen Weg gehen müsst. Konsequent."
Die Stadt ist nun nur noch wenige Meter entfernt, man kann das nächtliche Treiben der Kaldorei erkennen, die Schildwachen die ihre Patrouillen gehen, die vielen Silhouetten der Gebäude nun genauer betrachten.
"Aber dann fasst ihr neuen Mut, versteht es und macht tapfer eure Schritte. Ihr habt das Ziel erreicht, ihr steht nun unter uns allen, gemeinsam, Seite an Seite, als Gleichgesinnte. Und mit lachendem Herzen blickt ihr zurück und wisst, dass es wichtig war. Und mit eurem wachen Geist und scharfen Verstand blickt ihr euch um, behütet jene die euren Weg erst noch gehen müssen. Aber ihr wisst immer, ihr seid nicht alleine, eure Brüder und Schwestern sind um euch. Und Elune lässt euch nie alleine, denn sie ist die Göttin. Gepriesen sei ihre Schöpfung."

Angekommen in Auberdine.

Die Mondpriesterin führt die Gruppe zum Mondbrunnen in Auberdine.
"Komm an meine Seite, Kind."
Tyma legt ihren Arm um Irunnia und dreht sie zur Gruppe. Diese schaut erst lächelnd zur Mondpriesterin, dann zu den Gästen. Mit lauter und klarer Stimme lässt die Mondpriesterin ihre Worte verlauten.
"Brüder und Schwestern, wir haben uns heute in dieser glückseeligen Nacht unter der Obhut Elunes getroffen um unser Kind, Irunnia Sternenblatt zu bezeugen, dass sie herangereift und gewachsen und nun unsere Schwester im Glauben ist wie im Leben. Seht wie ich sie nun weihe und jeder von dieser Nacht an sie als das respektiert was sie ist. Eine Erwachsene und unsere Ehrwürdige Schwester."

Die Mondpriesterin geht nun zum Brunnen und benetzt ihre Hände mit dem heiligen Wasser, das sich darin befindet. Sie zeichnet ein V auf den Hals der Novizin und malt darüber eine sich öffnende Blüte.
"Euer Weg war lang und ihr habt viel gesehen und viel gelernt. Ihr seid an euren Aufgaben und Herausforderungen gewachsen. Ihr habt von anderen gelernt und seid nun bereit dieses Wissen weiter zu verbreiten."
Noch einmal mustern die Augen der Mondpriesterin Irunnia diese sieht nun ganz anders aus als zu beginn ihrer Reise. Selbstsicher und ruhig steht diese da, sie freut sich ihren Weg abgeschlossen zu haben.
"Durch das Wasser ihrer Wurzeln gedeiht und vom Licht Elunes gestärkt herangewachsen, zu einer wunderschönen, starken und gesunden Blume. Der Kreislauf des Lebens ist das, was wir alle ehren, denn wir sind Teil von ihm. Ihr tragt in eurem Gesicht das Zeichen des Blattes. Es steht für Harmonie, Gleichgewicht und Wachstum. Es zeigt, dass der fortbestand des Lebens nur durch neue Saat gewährt wird. Wir bedürfen einander viel Pflege und ihr, Schwester Sternenblatt habt euch dieser Aufgabe gestellt und erfüllt sie pflichtbewusst. Erst vor kurzer Zeit seid ihr hier hergekommen, nach eurer langen Reise. Elune hat euch zu uns geführt, sie wird euch lehren und dann wird der Tag kommen an dem ihr uns führt. Ihr werdet das Wachstum eurer Brüder und Schwestern behüten, ihr werdet ihnen ein Licht sein in der Finsternis, ihr werdet ihre Hüterin sein, ihre Anführerin. Das ist wozu ihr hinwachst."

Dann wird es Zeit für die Geschenke, die Mondpriesterin tritt als erste vor Irunnia, sie verbeugt sich vor ihr.
"Mein Geschenk habt ihr schon erhalten, Schwester. Eine gesegnete Klinge, es gibt nichts, das sie nicht zu bannen vermag, solange euer Herz vom Glauben an die Göttin erfüllt ist. Möge sie euch gute Dienster leisten."
Alle warten gespannt auf die Reaktion der jungen Erwachsenen, doch diese ist nur von ihren Gefühlen überwältigt und bringt kein Wort heraus. Mit ruhiger Hand wird sie dann zur Gruppe geführt, ihre Freunde warten schon mit Geschenken. Mittlerweile sind auch neue Kaldorei dazugestoßen, unter ihnen auch eine junge Novizin.

"Empfangt nun die Geschenke eurer derer die euch lieben und schätzen."

Elragon, ihr Bruder tritt nun zu Irunnia, in seinen Händen hält er eine blaue Blume, die junge Kaldorei weiß um die Bedeutung dieses Geschenkes. "Ich bin so stolz auf dich, Kleine. Und als Zeichen will ich dir dies geben."
Die Augen seiner Schwester werden groß und sie betrachtet die Blume, für einen Moment lang scheint alles andere vergessen. Sie nimmt das Geschenk an und ringt um Worte, aber ihr Lächeln sagt mehr aus als Worte es je könnten.
"Bruder...Ich danke dir."
"Möge dein Weg ein glücklicher sein."
Elragon nickt und tritt dann zurück.

Als nächstes tritt Selandra an Irunnia heran. Sie war es gewesen die ihre Schwester an diesem Tage schon mit ihrer Tätowierung versehen hatte. Über ihrer Schulter trägt sie einen schönen fellüberzogenen Köcher mit zwölf Echtsilberpfeilen darin, das Geschenk, das sie für Irunnia bereit hatte. Auf dem Köcher liest sich die inschrift 'Auf dass der Untod dir nie ein Ärgernis wird.'
"Ich bin so glücklich, Schwester. Das heute hast du dir verdient. Weisst du noch als wir im Wald waren und Früchte geschossen haben? Daran musste ich denken.`, deshalb habe ich dier das hier gemacht. Ich habe sie selbst gemacht, sie sind aus einer Echtsilberlegierung, die eine ganz gewisse Elfe geschmiedet hat."
Irunnia nimmt überrascht das Geschenk entgegen. Sie betrachtet es und lächelt Selandra glücklich an.
"Ich danke dir vielmals für dieses Geschenk, ich werde es in Ehren halten und jedes Mal wenn ich es benutze an dich denken, Schwester."

Selandra verabschiedet sich indem sie ihren Kopf neigt, nun tritt Neana hervor. In ihren Händen hält sie ein längliches Kästchen. Als sie vor Irunnia steht öffnet sie dieses, darin befindet sich ein länglicher, leicht geschwungener Dolch mit schön verzierter Klinge und einem mit blauen Steinen verzierten Griff. Sie nimmt ihn heraus und balanciert ihn auf einem Finger.
"Ein echtsilberlegierter Dolch, von mir geschmiedet. Perfekt ausbalanciert und leicht. Er soll dir in der Not helfen dich zu verteidigen."
Neana dreht den Dolch geschickt in ihrer Hand und reicht ihn Irunnia. Auf deren Gesicht zeichnet sich Dankbarkeit ab. Sie lächelt Neana glücklich an und ringt mit dem Bedürfnis Neana umarmen zu wollen, tut es aber vor Aufgeregtheit aber nicht.
"Ich werde auch ihn in Ehren halten, ich danke euch für alles."
Schelmisch grinst Neana und flüstert Irunnia etwas zu. 'Wenn du weinst steche ich dich damit ab.' Beide lächeln auf diesen groben Scherz hin und Neana wendet sich ab.

Der fremde Gast von den Kirin Tor, Christoph Sonnenglut nähert sich der jungen Kaldorei in seinen Händen trägt er ein Seidenbündel und hat darin offenbar etwas eingewickelt. Irunnia lächelt ihm sanftmütig zu.
"Ich denke... meine Art von Geschenk zu diesem... besonderen unvergesslichen Tag ist nicht ganz so bedeutsam wie die Anderen."
Er reicht ihr das Bündel und bedeutet ihr es zu öffnen, darin befindet sich ein Taschenbuch dessen Einband mit nachtelfischen Symbolen verziert ist. Irunnia nimmt es bedächtig an und wickelt es auf, sie öffnet das Buch und Christoph erklärt ihr sein Geschenk.
"Es ist nichts besonderes, aber ich hoffe darauf... dass du zu etwas machst. Jenes was du erlebst und du denkst, was du dir erhoffst, niederschreibst. Vielleicht wird man dann in tausenden Jahren diese weiter geben und niemals deine Abenteuer und Erlebnisse vergessen."
"Ich danke dir aus tiefstem Herzen für dieses edle Geschenk. Ich werde mich daran setzen es mit Wissen zu füllen."

In der Menge steht die junge Novozin die erst in Auberdine zur Gruppe traf, es ist Deluna Len'dorel. Sie schaut sich um und als sie merkt, dass sie gehen kann tritt sie auf ihre Tempelgenossin zu und überreicht ihr auch ein Buch. Der einband ist mit Ranken verziert und zugebunden. Sie grüßt mit einem Lächeln, dieses wird erwidert.
"Ich hoffe es gefällt euch. Wenn ihr wollt könnt ihr es öffnen es ist ein Skizzenbuch, das zur Hälfte voll ist."
Deluna deutet Irunnia an, dass sie das Geschenk nehmen soll. Lächelnd kommt diese der Bitte nach und öffnet das Buch und betrachtet den Inhalt.
"Ich danke euch, ich wusste nicht, dass ihr wisst, wie gerne ich zeichnen tue. Ich werde es in Ehren halten. Die bisherigen zeichnungen sind wirklich schön."
[[Irunnia lächelt als sie die Zeichnungen verschiedener Wildtiere aber auch von Elfen, Menschen und eines Gnomes betrachtet. Deluna nickt ihr zu und tritt zurück. Irunnia schließt dann das Buch und schaut lächelnd zur Gruppe.

Die Mondpriesterin erhebt wieder das Wort.
"Damit ist die Zeremonie abgeschlossen. Genießt die Nacht Schwestern, Brüder und Gäste. Im Wirtshaus sind für euch Speißen vorbereitet."
Irunnia verbeugt sich vor den Gästen.
"Ich danke euch für euer kommen und dafür, dass ihr mich bei diesem langen Weg begleitet habt."
Gemeinsam geht sie dann mit ihren Begleitern zur Feier um dort die Nacht ausklingen zu lassen. Man unterhält sich, isst gemeinsam und tauscht sich aus, in jener Nacht blühten neue Freundschaften frisch auf.