Fest der Menschlichkeit

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Grafschaft Longford

Fest der Menschlichkeit

Mit dem Jahr 40 n.Ö.d.P. etabliert sich aus der Grafschaft Longford das Fest der Menschlichkeit heraus. Die Absicht dessen ist es, dass die Würde der ärmeren Menschen auch von Priorität ist und auch jene ein Recht auf Anerkennung und die Möglichkeit zur Arbeit haben. Auf diesem Fest bekommen alle Bedürftigen am Gelände der Grafschaft zu Essen und, nach einem persönlichen Gespräch, die Möglichkeit, einen Nutzen für deren Leben zu finden, indem man ihnen Arbeit anbietet. Neben dem Faktor, dass auch Bedürftige motiviert werden, arbeiten zu gehen, zeigt man auch, welch Leben man führen kann, wenn man sich engagiert und sich selbst motiviert.

Aus diesen Gründen heraus wird zu diesem Feste eine Schiffsfahrt von Sturmwind nach Süderstade bezahlt, wo alle Menschen, auch die, die nicht aus dem Umland sind, eine Möglichkeit für ein besseres Leben bekommen. Das Fest der Menschlichkeit ist abseits der Würdigung und Annahme unterer Schichten, eine Möglichkeit der Vernetzung und Kommunikation untereinander. All jene, die Arbeitsangebote ablehnen, können sich am Ende des Festes wieder auf die Rückreise machen; eine Rückfahrt nach Sturmwind wird gestellt.

Hardfacts

17.02. Abreise von Sturmwind nach Süderstade

20.02. Ankunft in Süderstade und Anreise zur Grafschaft

21.02. - 24.02. Fest der Menschlichkeit

25.02. Abreise von Süderstade

27.02. Ankunft in Sturmwind

OOC

Kundgetan wird dies NUR mittels Flugblättern und Kommunikation in der ärmlicheren und arbeitslosen Schicht in Sturmwind und Umgebung.



Tag 1, Begrüßungsrede von Longford



"Menschen aus Süderstade, Sturmwind und dessen Umgebung,

ich grüße euch rechtherzlich zu dem Zeitpunkt in eurem Leben, wo ihr Hoffnung und neue Chancen erblickt. Ihr seid nun an einem Ort, der euch verändern wird. Euch, eure Partner und eure Familie. Ein neues Leben steht euch bevor. Arbeit, Lohn und Zufriedenheit wird euer steter Begleiter werden und euch durch Azeroth führen. Ihr werdet Freude und Glück erfahren und diesen Schritt keines Wegs bereuen. Ich grüße euch, Freunde.

In einer Herrschaft von Königen und Göttern vermag man zu glauben, dass Gerechtigkeit herrschen solle und jeder einst das bekommt, was er verdient. Doch was seht ihr? Seht ihr Hoffnung? Seht ihr Gerechtigkeit? Seht ihr Zufriedenheit? Das Königreich Sturmwind vermag euch dies nicht zu bieten und aus diesem Grunde habt ihr euch auf die Reise gemacht. Ihr langt nach Zuversicht und Licht am Ende des Tunnels. Ich, meine Freunde, kann euch neue Hoffnung geben. Ich mache uns Menschen wieder groß und unabhängig. Gemeinsam, als Einheit und als Freunde, werden wir es schaffen und unser Volk zu neuem Ruhm und Glanz erstrahlen zu lassen. Es gleicht einer Wiedergeburt der Menschen. Wir werden thronen und herrschen. Doch all dies schaffen wir nur mit Arbeit und Fleiß.

Geht man in der Geschichte zurück, sieht man, dass unser Volk Kriege und Schlachten durchlebte. Wir fielen und wir siegten stets mit Stolz und Zuversicht. Wir Menschen lassen uns nicht unterkriegen. Wir sind die rechtmäßigen Eigentümer dieser Länderein und werden uns diese wieder zurückholen. Doch dafür benötigen wir euch. Deine Hand, deine Kraft, und dein Köpfchen. Wir schaffen alles, wenn wir nur wollen. Freunde meines Volkes. Es ist mir eine Ehre euch abermals zu diesem Feste der Menschlichkeit begrüßen zu dürfen. In diesen Tagen werden wir unser Volk feiern und ehren. Wir werden uns den oft verblassten und gar getrübten Stolz wieder entzünden und die Flammen hoch über unseren Köpfen tragen. Sie werden uns bis in die tiefsten Höhlen und höchsten Gipfeln sehen. Wir werden strahlen wie die Sonne zu Tage und der Mond zur Nacht. Das Licht der Menschheit wird erneut aufblühen.

Freunde meines Volkes. Vertraut mir, folgt mir, und werdet ein Teil von mir. Wir sind eins. Eine Einheit und ein Volk vereint unter einem einzigen Grundsatz. Stolz und Macht wieder an unsere Seite als treue Begleiter zu hohlen. Mut, Kraft und Ehre wird uns dies möglich machen und eines Tages werden wir wieder siegen.

Freunde meines Volkes. Kommt unter das Banner der Grafschaft Longford, schwört den Treueeid und euer Leben wird sich in eine komplett andere Richtung wenden. In eine bessere Richtung. Werdet Teil von etwas ganz Großem. Ein Konzept, dass uns erblühen lässt, wie weiße Rosen im Nachtschimmer.

Lasst es euch hier gut gehen, feiern wir diesen Abend und die folgenden kommenden Tage. Genießt das, was euch in Zukunft hier erwartet – Zufriedenheit, Stolz und Zuversicht. Auf unser Volk. Auf uns Menschen. Auf euch."




Eröffnungsrede vom Balkon des Grafen

Tag 2, die Hochzeit

Völlig unerwartet kam es am zweiten Tag des Festes der Menschlichkeit dazu, dass das Anwesen mit Rosen geschmückt war und eine ganz unheimliche Harmonie die Grafschaft heimsuchte. Jede Person war glücklich, wusste aber noch nicht wieso und warum. Kurz nachdem die Sonne im Zenit stand konnte man Glocken erklingen hören und plötzlich wurden Stühle herbeigetragen. Im schneebedeckten Garten der Grafschaft braute sich nun etwas zusammen. Nach und nach sammelte sich die Gefolgschaft auf den Stühlen und die Gäste umscharten diese - langsam konnte man ahnen was geplant war. Nun kam der Graf in den Garten, gekleidet in einem schwarzen Anzug aus edelsten Stoffen. Dazu ein Zylinder mitsamt Gehstock. Auch ein Standesbeamter fand sich in der Begleitung des Grafen. Beide warteten nun geduldig. Es musste eine Vermählung sein. Doch mit wem? Wer war die Person? Es gab keinerlei Anzeichen oder Gerüchte danach. Einige Zeit später war es soweit. Die Tür öffnete sich und aus den privaten räumlichen des Grafen kam eine wunderschöne Elfin hervor. Ihr Haar war weiß wie Schnee und ihr Kleid verschmolz beinahe mit der Umgebung. Sie wirkte wie eines Engelsgleich. Sie gleitete auf dem Weg entlang und kam zu ihrem Gemahlen. Während der Trauung blieben die Gefolgschaft, sowie die Besucher im Rätselraten und als das Ja-Wort kam, wussten sie wer die Person war - Pjiaryll Dyanor, Blutelfin, wohnhaft in Sturmwind. Und so kam es, Prospero und Pjiaryll wurden zu Mann und Frau getraut und versprachen sich, bis ans Ende ihres Lebens eine Stütze für den jeweiligen anderen zu sein. Nach dem Ende der Trauung wurde ein großes Festmahl ausgerufen, Musik spielte und der anwesende Personenkreis feierte bis in die tiefste Nacht hinein. Dennoch munkelte man ab und an über die Gräfin Longford und den Grund für die plötzliche Vermählung. Jedoch so, dass man keine Aufmerksamkeit auf sich zog.


Prospero und seine Gemahlin Pjiaryll




Tag 3 und 4, die Arbeit

An den letzten beiden Tagen wurden Workshops abgehalten, bei welchem sämtliche offene Stellen in der Grafschaft präsentiert wurden. Mittels Informationstischen und eigenem Ausprobieren konnten die Gäste sich beweisen und ihren individuellen Interessen etwas entgegen kommen. Die ersten 1,5 Tage waren als Workshops geplant, der letzte halbe Tage war strikt nach Terminen gegliedert. Jede Person, die sich für einen Posten interessierte hatte ein persönliches Gespräch mit dem Grafen und dessen Berater. Am Ende wurden dann die Arbeitsplätze zugeteilt, sodass 50 der 100 Gäste eine Zukunft in der Grafschaft anstreben dürfen. Ein Großteil derer wird als Schiffscrew auf der "Rabenmarie" arbeiten. Einige beim Holzfällerlager und manche wurden in das Handelsunternehmen selbst als Fahrer oder normale Arbeiter integriert. Aus Süderstade kamen jedoch von den neuen Arbeitenden keine Kräfte; sie wurden ohne Arbeit zurückgeschickt.




Tag 5, die Abreise

Am letzten Tag des Festes gab es noch ein ausreichendes Frühstück und eine Stärkung für die Schiffsfahrt zurück nach Sturmwind. Ein halb leeres Schiff, setzte im Laufe des Vormittags am Hafen in Süderstade ab und machte sich auf den Weg nach Sturmwind.