Kult der Verstoßenen

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Kult der Verstoßenen
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Name der Organisation: Kult der Verstoßenen
Gildenleitung: Fürstin Liara Wildschlag
Stützpunkt: Unbekannt
Gesinnung: Chaotisch Neutral
Fraktion: Neutral.gif Neutral
Klasseneinschränkung: Keine
Rasseneinschränkung: Alle, außer Verlassene
Mitgliedersuche: Ja
Voraussetzung zur Mitgliedschaft Volljährigkeit

Informationen

Geschichte

Der Kult der Verstoßenen wurde vor langer Zeit von einem Hexenmeister Namens Rufio Todesschwur gegründet. Er war ein Hexenmeister im Dienste eines Grubenlords der Legion, doch als dieser fiel entschied er sich, dass er nicht länger dienen wolle. So gründete er im Herzen Sturmwinds, im geschlachteten Lamm, den Kult der Verstoßenen, bestehend aus einer kleinen Gruppe Hexenmeister und Krimineller. Eines der ersten Mitglieder und sein Lehrling Sir Lubomir Petrucha-Peridon war in den Reihen des Kults sein Vertreter und der Leiter der aktuellen Geschäfte.
Mit der Zeit wurde Rufio durch die schwarze Magie immer wahnsinniger und sein Verstand wurde immer mehr getrübt, so dass er begann, eine Gefahr für die eigenen Reihen darzustellen. So beschloss der Rat eines Tages, dass es nicht mehr sicher sei, Rufio frei herumlaufen zu lassen, doch aus Loyalität ihm gegenüber wollte man ihn nicht töten. Aus diesem Grund wurde ihm eine Falle gestellt und er wurde hinter die Mauern der Katakomben des geschlachteten Lamms verbannt. Er war aufgrund seiner Erfahrung weiterhin ein Mitglied des Rates und wurde in Krisensituationen zu Rate gezogen. Auch bei Beschwörungen und Ritualen wurde auf seine Kraft zurückgegriffen.

Der Kult wuchs und wurde größer und es kam so, wie es kommen musste und die Armee erfuhr von den Aktivitäten tief unter der Stadt. Es kam recht schnell zu einer Razzia und die Mitglieder des Kults saßen in der Falle. Glücklicherweise war ein abtrünniger Magier Mitglied in der Gilde, welcher ein Portal aus der Todesfalle schaffen konnte. An diesem Tag starben viele Mitglieder des Kults, unter anderem auch der heldenhafte Magier, welcher das Bestehen gesichert hatte. Zu seinen Ehren feiert der Kult jährlich ein Gedenkfest.
Da der Kult ohne eine Basis und ohne sicheren Ort zum Ausbilden der Lehrlinge keine Chance zu überleben hatte, investierte Lubomir, der nun voll und ganz die Führung des Kults übernommen hatte, den Großteil seines Vermögens um im Wald von Elwynn einen Hof mit dicken Mauern und tiefen Kellern errichten zu lassen. Der Hof bietet den Mitgliedern Schutz und eine Anstellung als Tarnung. Da Lubomir sehr interessiert daran war, dass der Kult finanziell unabhängig ist, begab er sich oft auf Handelsreisen. So kam es eines Tages, dass seine Tochter Vanessa in seiner Abwesenheit das Ruder an sich riss. Sie war eine würdige Nachfolgerin für Lubomir und in ihrer Amtsperiode konnte sie das Sanktum erobern, einen weiteren sicheren Zufluchtsort für die Kultisten. Als Lubomir zurückkehrte und versuchte, die Macht wieder an sich zu reißen, wurde er von Vanessa und ihren Gefolgsleuten übermannt und gefangen genommen.

Vanessa unterhielt leider Beziehungen zu Verlassenen, welche nicht auf freundschaftlicher Basis beruhten. Dies führte dazu, dass das Sanktum eines Tages angegriffen und mit der Seuche der Verlassenen kontaminiert wurde. Dieser Tag war ein weiterer herber Rückschlag für den Kult, doch es gab zum Glück genug Überlebende, die den Kult weiterhin am Leben hielten. Die Kultisten beschränkten ihr Wirken wieder nur auf den Hof und Lubomir, welcher immer noch in Gefangenschaft war, hielt weiterhin alles daran den Kult wieder zu übernehmen. Bei einem seiner Versuche brannte der Hof fast bis auf seine Grundmauern nieder und die Reparatur der Schäden brauchte die ganzen Goldreserven des Kults auf.
Nach einiger Zeit gelang es Lubomir wieder, an die Spitze des Kults zu kommen und er entschied sich, dass es nötig sei zu expandieren. Er schickte Späher auf der Suche nach einer Verräterin aus und diese fanden eine versteckte Bastion tief unter den Bergen im Gebirgspass der Totenwinde. Es dauerte mehrere Tage die Bewohner der Bastion zurück zu schlagen und aus jener zu verdrängen, wieder starben viele Kultisten, doch schlussendlich gelang es. Ein neuer sicherer Ort für den Kult war geschaffen.

Viele Monate später kaufte Lubomir mit seinem Privatvermögen, welches durch die Einnahmen des Hofs und die Machenschaften des Kults wieder gewachsen war, das ehemalige Handelshaus Tedare um mehr Platz für seine Leute und neue Möglichkeiten um Profite zu machen zu erschließen. Das Gebäude wird teils als Zwischenlager und Tränkstation für Händler vermietet.
Nach langer Zeit allerdings wurde der Kult von Abtrünnigen aus den eigenen Reihen angegriffen und zerschlagen. Die bisher genutzten Posten und Verstecke werden weiterhin besetzt und sind den verschiedenen Magienutzern zugeteilt.

Aus einer alten Fehde heraus wurden Vanessa und Liara zu Verräterinnen erklärt und vom Kult gesucht, die beiden waren untergetaucht und konnten nie gefunden werden. Der Kult wurde währenddessen mit Agentinnen unterwandert die den beiden Frauen treu waren und sie mit Informationen belieferten und den Kult auf ihre Weisung hin sabotierten. Liara setzte eine Falle auf mit dem Ziel den gesamten Kult auszulöschen.

Als sie den richtigen Zeitpunkt kommen sah sorgte sie dafür, dass sich der gesamte Kult in der Bastion versammelte. Sie nutzte die Rangeleien innerhalb des Kultes sowie die orcischen Verbündeten die in der Bastion Zuflucht gesucht hatten aus um Lubomir zu stellen und den Kult dazu zu bringen sich selbst zu vernichten. Liaras Plan ging auf, dabei wurde die Bastion jedoch zerstört. Am Ende gab es nur eine Handvoll Überlebende und der Kult wurde offiziell aufgelöst. Dennoch sind die Agentinnen des Schatten nach wie vor aktiv auf ihrer Suche nach Macht...

Links

"Physik" der Magie - In diesem Guide geht es nicht nur um arkane Magie, sondern auch um andere Magiearten und das Verhältnis von Licht zu Schatten.
Guide über den Hexenmeister

Beitritt

Geplante Events werden intern bekannt gegeben.

Es ist nicht leicht, einer offiziell nicht existenten Organisation beizutreten, jedoch hat der Kult seine Augen und Ohren überall. Da es für die Allgemeinheit besser ist, wenn in Sturmwind, Stromgarde und Umgebung überhaupt keine Schwarzmagier unterwegs sind, wird versucht Leute, die Interesse an dieser Magie zeigen oder sich an den falschen verbotenen Büchern zu schaffen machen, früh zu rekrutieren, bevor die Öffentlichkeit von ihnen Wind bekommt. Meistens werden diese Leute an einem unbekannten Ort eine Zeit lang gefangen gehalten und es wird getestet, wie standhaft sie sind und ob sie in der harten Welt der dunklen Mächte überhaupt bestehen können.

Der Kult wurde offiziell aufgelöst. Vereinzelt finden sich noch Mitglieder zu Gruppen zusammen, welchen man beitreten kann.

OOC: Wer dem Kult beitreten möchte wird einen Weg finden, jedoch sollte man darauf gefasst sein möglicherweise explizite Gewaltdarstellungen zu erleben. Ebenso kann der zugehörige Charakter jederzeit und ohne erkennbare Gründe sterben, wir lehnen aber ein grundloses oder affektives 'Ausliefern' von anderen Charaktären ab.

Ansprechpartner

Ehemals:

Aktuell:

Bündnisse

Der Kult hat viele Verbündete und arbeitet auch mit anderen kriminellen Organisationen zusammen. Unter anderem die Piraten, welche die Meere zwischen Gadgetzan und Beutebucht unsicher machen unterhalten ein loses Bündnis mit den Kultisten. Auch Schmuggler, Banditen, Hehler und diverse Abtrünnige finden von Zeit zu Zeit Kontakt zu einer Agentin des Kultes

Feinde

Der Kult hat sehr viele Feinde, unter anderem alle Schwarzmagier und Schattenpriester, welche nicht aus den eigenen Reihen sind. Sämtliche Organisationen, welche gegen Schwarzmagie sind zählen ebenfalls zu den Feinden des Kults, darunter fallen unter anderem die Armee und die Kirche des Heiligen Lichts. Ein besonderer Erzfeind des Kultes sind alle Untoten, insbesondere die Verlassenen.