Longfordismus

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Grundlagen

Unter dem Grafen Prospero Longford macht sich im Jahre 39 nach Öffnung des Portals der Longfordismus als theoretische Regierungsform breit. Diese kennzeichnet sich insofern aus, dass der Longfordismus ein neutrales und ausserfraktionelles Staatssystem ist, welches eine klassenlose Gesellschaft bevorzugt. Durch die Klassenlosigkeit (jeder gilt als gleichwertiger Bürger unabhängig seines Einkommens, Tätigkeit, gesellschaftlicher Stellung und Herkunft und bekommt die gleichen Chancen) gibt es keine Disparitäten unter dem Volk; der Staat besetzt lediglich Ämter mit Personen, um Ordnung zu halten (siehe: Gesetze). Als Grundstein für den Longfordismus gilt die humanoide Autonomie und die individuelle Freiheit, welche Entfaltung des eigenen Ichs und die Selbstbestimmung des persönlichen Schicksals fördert. Durch dieses liberalistisch angehauchte System entsteht ein System, welches sich an den Erwartungen der Bürger orientiert und auch so Handlungsakzente setzt.

Der Longfordismus vertritt folgende Werte:

• Gleichheit im Sinne der Inklusion

• Schutz der Schwachen

• Freiheit

• Selbstgesteuertes Handeln

• Kein Recht ohne Verpflichtungen (siehe: Gesetze)

• Verfahren als grundlegendes Recht


Und hat folgende Ziele vor Augen:

• Ausgleich der momentanen Disparitäten unter dem Volk

• Aktive Beteiligung des Volkes bei der Entwicklung des Staates

• Gleichheit im Sinne der Inklusion

• Vollbeschäftigung

• 0 Kriminalität im Staate

Wirtschaft

Das Wirtschaftssystem beruht auf dem Gedanken, dass alle Ressourcen zwar dem Staat gehören, die Bewohner mit diesen aber je nach berechnetem Kontingent (siehe: Planungsgremium) hantieren dürfen. Dieses System der Wirtschaft ist äußerst frei, benötigt aber Kontrollorgane (siehe: Exekutive) um Betrug zu vermindern. Dazu gibt es in den diversen Distrikten Magistrate (siehe: Distrikte), die über die Rohstoffe Schrift führen und versichern, dass zu Monatsende eine Nulldifferenz der Einnahmen/Ausgaben im Distrikt herrscht. Bei der longfordschen Wirtschaft geht man von der Annahme aus, dass der Staat am besten einschätzen kann, welche Güter und Dienstleistungen für die Menschen nötig sind. Deshalb werden langfristige Pläne (5 Jahres-Intervalle) erstellt, in denen genau aufgelistet wird, welche Produkte erzeugt werden müssen, welche Lebensmittel angebaut bzw. hergestellt werden sollen, damit die Bedürfnisse des Staates gedeckt werden. Hier gilt der Staat als alleiniger Arbeitgeber. Zusätzlich werden kurzfristige Pläne (monatlich) durch ein Planungsgremium ermittelt, in denen auf äußerliche Faktoren (Bevölkerungszahl, außen politische Lage, etc.) Einfluss genommen wird, und man so den monatlichen Bedarf der Bevölkerung ermittelt. Nicht verbrauchtes Material wird eingelagert, sofern nicht verderbbar. Außenpolitischer Handel kann, da es keine Währung gibt, nur mittels Tauschhandel funktionieren.

Leben

Unter dem Longfordismus gibt es keine Allianz oder keine Horde. Man spricht hierbei von einem neutralen Staat, welcher sämtliche Völker akzeptiert und aufnimmt, solange die Rechten und Pflichte eingehalten werden. Des Weiteren ist eine Gleichstellung von allen existierenden Geschlechtern, Akzeptanz von allen sexuellen Orientierungen obligatorisch. Das Leben in einem Staat unter dem Longfordismus richtet sich hierbei nach Grundgesetzen (siehe: Gesetze).

Religion und Glauben

Es ist einem jeden Bürger frei, welche Religion oder welchen Glauben man für sich wählt. Sei es der Schamanismus, das Druidentum, das Licht oder der Schatten. Solange mit dem gewählten Glauben niemandem geschadet wird, ist ein jeder verkraftbar.

Distrikte

Hinsichtlich städtebaulicher Ebene wird der Staat/Stadt in wirtschaftliche Sektoren eingeteilt. Hier findet man beispielsweise Holz in Distrikt X, Nahrungsmittel in Distrikt Y, usw. Die administrative Verwaltung unterliegt hier den aufgeteilten Distrikten des Staates. Hierbei wird benötigtes Personal eingestellt, welches mit der Materie der Gesetzte/Rechte vertraut ist und den administrativen Aufwand des Distriktes übernimmt. Die Anzahl des Personal ist je nach Größe des Distrikts variabel. Das Personal nennt sich Magistrat und unterliegt den Befehlen der Legislative (Expertenkreis). Grunddistrikte gelten als verpflichtend und somit Grundbausteine, damit der Longfordismus als System an sich funktioniert:

• Verwaltungsdistrikt

• Militärdistrikt

• Handwerksdistrikt

• Holz- und Papierdistrikt

• Textildistrikt

• Getreidedistrikt

• Viehzuchtdistrikt

• Fischereidistrikt

• Landwirtschaftsdistrikt (Obst, Gemüse, etc.)

• Steinbruchdistrikt

• Bergbaudistrikt (Metalle, Edelsteine, etc.)

• Medizindistrikt

Zusatzdistrikte sind nicht verpflichtend:

• Technologiedistrikt

Gesundheitssektor

Der Gesundheitssektor verhält sich so, dass es einen eigenen Distrikt gibt, in welchem Gesundheitsressourcen hergestellt werden. Diese zählen nicht zum Kontingent, welches verteilt wird, sondern bleibt zur Gänze im Gesundheitssektor vorhanden. Durch die Reduktion der Ressourcen auf den staatlichen Gesundheitssektor bekommt jeder Bewohner Zugang zum Gesundheitswesen, ohne dafür Leistungen erbringen zu müssen. Angestellte im Gesundheitssektor zählen zu anstrengenderen Berufen (siehe: Arbeit)

Bildungssektor

Alle Bewohner eines Staates erhalten die selbe Grundbildung. Dies bedeutet, dass sie theoretische und praktische Grundlagen erlernen. Zusätzlich bekommen alle Bewohner, die selben beruflichen Erfahrungen in der Wirtschaft, was also allen ermöglicht, alle Berufe anzugehen. In einem gewissen Punkt im Bildungsbereich muss man sich dann aber spezialisieren und eine Berufsart wählen, die man später verfolgen möchte.

Bezüglich des Angebots gilt folgende Berechnungsart: Es gibt X Posten in Beruf A. Beruf A wollen aber X+3 machen. Das heißt die besten X bekommen die Ausbildung zu Beruf A. Der Rest muss sich für einen anderen Beruf umschauen. Das heißt wiederum, dass Engagement und Eigeninitiative von primärer Wichtigkeit.

Dienstleistungssektor

Der Dienstleistungssektor wird mit staatlichen Marken, welche im Grundkontingent erhalten sind, von Kunden bezahlt. Es handelt sich hierbei also um einen Tausch einer staatlichen Marke gegen eine Dienstleistung – Dienstleistungen wie die medizinische Versorgung, Feuerwache oder Sicherheitswachen sind kostenfrei. Diese Unternehmen werden auch vom Staat gestellt und die Angestellten werden vom Staat normal bezahlt, wie andere Arbeiter in den Distrikten.

Arbeitssektor

Da alle Bewohner, die selben Berufserfahrungen (abgesehen von der Berufsspezialisierung) haben, erfolgt die Arbeitszuteilung nach dem Prinzip der optimalen Besetzung. Ein Umstieg ist jederzeit möglich, sofern es einen freien Platz gibt, was wiederum heißt, dass für alle Bewohner ein Arbeitsplatz vorhanden ist und somit eine Vollbeschäftigung angestrebt wird. Als Bezahlung dient einem jeden Beruf ein Grundkontingent. Anstrengendere Berufe (körperlich schwer, mit Leben hantierend, verantwortungsvoll) erlangen dann Zusatzkontingent, was aber rein zur Motivation und zur Selbsterfüllung dient, da jeder Beruf für das Gemeinwohl gleichwertig und gleich wichtig ist – siehe §3.5. AbGb.

Praktisches Beispiel: Mein Nachbar hat sich durch seine Tätigkeit einen schönen Teich zugelegt, den ich nicht habe. Wenn ich diesen Pool auch haben möchte, dann habe ich die gleiche Chance mich auch anzustrengen und eine Tätigkeit zu ergreifen, die mir jenes ermöglicht. Unabhängig davon habe ich aber trotzdem ein Einkommen, was mir ein normales Leben ermöglicht, wie mein Nachbar auch. Und mein Nachbar ist durch seinen Teich auch nicht mehr von seiner Stellung wert als ich oder genießt sonst irgendwelche Vorteile dadurch, außer dass er im Sommer eben darin baden kann.

Gehalt

Das monatliche Gehalt für die Arbeit wird stets zum Monatsletzten an das Volk verteilt. Hier spricht man von einem Markensystem, welches auf eine Dauer von 5 Jahre durch das Planungsgremium und die Absegnung des Gründervaters fixiert ist. Das Markensystem ist vergleichbar mit einem Bezahlungssystem, welches gesetzlich fixiert wurde. Man unterscheidet hierbei zwischen einem Grundkontingent und einem

Zusatzkontingent:

Das Grundkontingent wird für alle Bewohner des Volkes gleich berechnet und verteilt; §3.6. und §3.7. AbGB werden in die Berechnung miteingenommen. Das Zusatzkontingent betrifft all‘ jene Bewohner, die anstrengendere Arbeit leisten. Darunter zählt man körperlich schwere, mit dem Leben hantierende und Verantwortung bedürfende Berufe.

Praktisches Beispiel nach §3.5. AbgB: Eine Näherin erhält ein Grundkontingent, wobei ein Mitglied des Planungsgremiums oder ein Holzfäller ein Grundkontingent plus ein angepasstes Zusatzkontingent zur Verfügung haben.


Verwaltungssektor

Zum Verwaltungssektor zählen alle Aufgaben hinsichtlich der Verwaltung des Staates. Man spricht von einem Bürgerregisteramt, Veranstaltungsamt (Markt, Feste, o.ä.), Bauamt und Sicherheitsamt.

Bürgerregisteramt

Die Aufgabe des Bürgerregisteramts ist es, eine ordentliche Verwaltung der Bürger zu führen. Dazu zählen Personenakten erstellen und diese aktuell halten. Bei Geburt und Sterbefall ist dieses Amt zu kontaktieren. Die Verteilung des monatlichen Grundkontingents wird auch im Bürgerregisteramt am letzten des Monats vollzogen.

Veranstaltungsamt

Die Aufgabe des Veranstaltungsamts ist es, Traditionen, Feierlichkeiten und ähnliches zu planen und für das Wohl und die Lebensqualität des Volkes zu achten.

Bauamt

Die Aufgabe des Bauamts ist es, für das Volk ausreichend Wohnplätze, Erholungsplätze und Arbeitsplätze zu erschaffen. Zusätzlich ist dieses Amt mit sämtlichen Bauaufträgen des Staates beauftragt und es ist dessen Pflicht ökonomisch und nachhaltig zu agieren

Sicherheitsamt

Die Aufgabe des Sicherheitsamts ist es, die Einhaltung der Gesetze innerhalb des Staates zu ermöglichen und zu kontrollieren. Im Gegensatz zum Militär, welches für Wach- & Grenzposten für den äußeren Bereich des Staates und die Kriegsführung zuständig ist, agiert das Sicherheitsamt rein staatsintern und ist so Anlaufstelle für das Volk bei Vergehen gegen das Gesetz (vgl. mit unserer Polizei). Eine aussagekräftige Strafaufklärung und -verfolgung ist also möglich.  

Militär – „Rabengarde“

Die Ausbildung der Armee ist der Exekutive überlassen und erfolgt im Militärdistrikt. Bei der Armee handelt es sich um die Streitkräfte des Staatsgebildes. Die Armee übernimmt die Sicherung der Hoheitsgebiete und neben dem Wachen übernimmt die Armee auch die direkten Angriffe gegen die Feinde. Sei es die Verhaftung von Verbrechern oder eine Zerstörung von Feindeslagern. Im Kriegsfall verteidigt und schützt die Armee den Staat und dessen Bewohner.

Militärische Hierarchie

Auch hier gilt, dass die militärische Hierarchie lediglich im Dienst zutrifft; außerhalb des Berufs gilt lt. §3.2. AbGb das Gleichheitsprinzip der klassenlosen Gesellschaft.

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Ausbildungsmöglichkeiten

Infanterist

Aufgabe: Der Infanterist bildet den Kern und das Rückgrat der Armee. Er ist die wichtigste und häufigste Soldatenklasse.

Voraussetzung: Gute körperliche Konstitution

Späher

Aufgabe: Die Späher sind die Augen und Ohren der Armee. Sie dringen unerkannt in feindliches Gebiet ein und sammeln Informationen über die Gegner. In den doch recht strengen Regeln der Armee genießen die Späher die meisten Freiheiten in Sachen Verhalten, Vorgehen und Ausrüstung.

Voraussetzung: angemessene körperliche Eigenschaften (klein und leichtfüßig ist ein Bonus), Erfahrungen mit dem lautlosen Bewegen (z.B. wie z.B. beim jagen) sind ein großer Bonus

Schütze

Aufgabe: Die Schützen sind der lange Arm der Armee. Sie beschießen mit ihren Armbrüsten den Feind auf große Distanz und retten damit so manchen Infanteristen sein Leben. Im Gegensatz zu anderen Fernkämpfern in der Allianz sind die Schützen der Armee schwer gerüstet.

Voraussetzung: Erfahrung mit Fernkampfwaffen, Erfahrung mit der Armbrust sind ein großer Bonus, angemessene körperliche Konstitution (muss in Kette noch eine Armbrust spannen können)

Feldheiler/Sanitäter

Aufgabe: Er flickt die Wunden, die von den Feinden geschlagen werden. Während der Feldheiler auf dem Schlachtfeld den Soldaten das weiterkämpfen ermöglicht, nimmt er auch wichtige medizinische Aufgaben im Lazarett wahr.

Voraussetzung: Abgeschlossene Ausbildung, die nötige mentale Haltung

Magier

Aufgaben: Der Magier richtet mit seinen Fähigkeiten große Verheerungen unter den Feinden an. Doch durch die zumeist im Studium erworbenen analytischen Kompetenzen ist er auch abseits des Schlachtfeldes eine große Bereicherung bei den alltäglichen Pflichten eines Soldaten.

Voraussetzung: Abgeschlossene Ausbildung zum Magier

Organe

Gründervater

Der Gründervater entstammt der historischen Linie der Longfords und kann vererbt oder durch den Gründervater selbst weitergegeben werden. Die Person muss aber stets aus dem Blut der Longfords stammen. Der Gründervater besitzt ein letztes Vetorecht für die Gesetzgebung, kann Ämter im schlimmsten Falle entamten und stellt die Experten im Expertenkreis ein. Der Gründervater gilt auch als Repräsentant nach außen und verhandelt mit anderen Staaten. Dennoch genießt er kein besonderes Ansehen im Staat und gilt als normaler Bürger wie alle anderen; lediglich sein Amt ist es, welches ihm „Macht“ gibt.

Legislative

Der Staat teilt sich in zwei Teile auf: 1. Spricht man vom Bürgerkreis. Dieser wird alle 5 Jahre von allen Bewohnern des Staates gewählt und besetzt alle Ämter, die das Volk und der Staat für essentiell halten (=Distrikte). Pro Distrikt werden 3 Vertreter des Volkes vom Volk gewählt, die dann Ideen und Vorschläge aus den eigenen Reihen bearbeiten, analysieren und versuchen, umzusetzen. 2. spricht man vom Expertenkreis. Dieser Kreis besteht aus Experten aus allem Interessensgebieten des Volkes und des Staates. Jene Ämter werden mit je einem Experten besetzt und werden durch den Gründervater ausgewählt. Der Expertenkreis sieht es als Aufgabe Vorschläge und Anträge aus dem Bürgerkreis zu analysieren und zu prüfen, und schlimmsten Falls abzulehnen.

Exekutive

Die Kontrolle der Wirtschaft und der Sicherheit wird der Exekutive überlassen. Hierzu bildet der Staat spezielle Einheiten aus, die im Notfall bei wirtschaftlichen oder sicherheitstechnischen Maßnahmen intervenieren können. Die Exekutive ist auf bestimmendes Organ des Militärsdistrikts und zuständig für die Ausbildung der Armee. Die letzte Gewalt hat auch hier der Gründervater. Die Exekutive besteht aus:

• Sicherheitspersonal

• Grenzposten

Judikative

Die rechtsprechende Gewalt im Longfordismus hat die Aufgabe bei rechtlichen Widersprechen oder Fällen anderer Art, die Situation objektiv und ohne äußerliche Einflüsse zu bewerten. Hierzu steht einem jedem Angeklagten/ einer jeden Angeklagten ein staatlicher Anwalt zu, der die Verteidigung übernimmt. Sollte ein Delikt gegen den Staat auftreten wird ein Staatsanwalt den Staat vertreten; dieser stammt dann aus dem Expertenkreis und aus dem Bereich, in welchem das Delikt begangen wurde. Einem jeden Bewohner des Staates steht ein rechtliches Verfahren zu. Die richterliche Funktion muss objektiv sein und unbeeinflusst das Urteil aussprechen und besteht aus 3 unabhängigen Richtern, die unabhängig vom Staat entscheiden. Jene 3 Richter müssen aber stets die Rechte und Gesetze des Staates wahren und dürfen niemals dem System einen Schaden zu Teil kommen lassen. Die Judikative besteht also aus:

• 3 Richter

• Staatsanwalt

• Staatlich gestellter Rechtsanwalt

Planungsgremium

Das Planungsgremium besteht aus wissenschaftlichen Analytikern des Staates. Dies beobachten die demographische Situation des Staates, bewerten die Ressourceneinnahmen und -ausgaben und berechnen das monatliche Kontingent für einen jeden Bewohner, welches vom Gründungsvater abgesegnet wird. Das Planungsgremium besteht aus 3 Personen der Wissenschaft und wird von der Legislative vorgeschlagen und vom Gründungsvater letztendlich eingestellt. Eine Wahl erfolgt alle 5 Jahre.

Staatshierarchie

Das folgende Organigramm des Staates beruht nur auf die politischen Ämter. Somit ist dies nur in bürokratischer und beruflicher Ebene von Relevanz. Abseits dieser Arbeit gelten im Longfordismus alle Personen als gleichberechtigt, d.h.: der „Gründervater“ ist einem normalen Arbeiter gleichwertig.

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Gesetze

11 Grundrechte

§1. Jeder Bewohner hat das Recht, auf Gleichheit und Freiheit.

§1.1. Jeder Bewohner hat das Recht, auf Gleichberechtigung der Geschlechter. Es gibt keine Unterscheidung zwischen allen bestehenden Geschlechtern.

§1.2. Jeder Bewohner hat das Recht auf eine persönlich bevorzugte sexuelle Orientierung, solange dabei niemandem Schaden zu Teil wird.

§1.3. Jeder Bewohner hat das Recht, seine Herkunft und seine Rasse öffentlich kund zu tun und keine Diskriminierung dadurch zu erfahren.

§1.4. Jeder Bewohner hat das Recht, ein Grundkontingent an Ressourcen und Mitteln vom Staat zu erhalten, sofern sich dieser auch dem Staat widmet und seine Arbeitskraft anbietet.

§1.5 Jeder Bewohner hat das Recht, seine Religion und seinen Glauben frei auszuleben, solange niemand anderen dadurch Schaden zu Teil wird.

§1.6. Jeder Bewohner hat das Recht, eine gewisse Grundbildung, bis zum 16. Lebensjahr, zu erfahren und sich im Anschluss einer Berufsspezialisierung zu widmen.

§1.7. Jeder Bewohner hat das Recht, Schutz und Zuflucht im Staat zu erhalten.

§1.8. Jeder Bewohner hat das Recht, die persönliche Laufbahn selbst zu gestalten und sich der individuellen Bedürfnisse nach selbst zu verwirklichen.

§1.9. Jeder Bewohner hat das Recht, das Gesundheitssystem kostenfrei zu nutzen.

§1.10. Jeder Bewohner hat das Recht, einen fairen und objektiven Prozess zu erhalten.

§1.11. Jeder Bewohner hat das Recht, seine Meinung frei zu äußern, solange dabei niemandem Schaden zu Teil wird.

Allgemein bürgerliches Gesetzbuch (AbGb)

§2. Dem Staat ist es jederzeit erlaubt, Gesetze zu fixieren oder auch abzuändern, sofern diese Adaption dem Allgemeinwohl des Staates nutzt. Staatsebene

§3.1. Staaten unter dem Longfordismus gelten als neutrale Ebene auf Azeroth. Mächte wie Horde und Allianz kommen nicht zur Geltung.

§3.2. Staaten unter dem Longfordismus gelten als klassenlose Ebene. Jeder Bewohner gilt als gleichwertiger Bürger, unabhängig seines Einkommens, seiner Tätigkeit, seiner gesellschaftlicher Stellung und Herkunft und bekommt die gleichen Chancen gewährt.

§3.3. Der Staat ist hinsichtlich städtebaulicher Ebene in Distrikte geteilt und definiert sich durch verpflichtende Distrikte und freiwillige Distrikte.

§3.3.1. Verpflichtende Distrikte sind definiert als: Verwaltungsdistrikt, Militärdistrikt, Handwerksdistrikt, Holz- und Papierdistrikt, Textildistrikt, Getreidedistrikt, Viehzuchtdistrikt, Fischereidistrikt, Landwirtschaftsdistrikt (Obst, Gemüse, etc.), Steinbruchdistrikt, Bergbaudistrikt (Metalle, Edelsteine, etc.) und Medizindistrikt.

§3.3.2. Zu den freiwilligen Distrikten zählt man den Technologiedistrikt.

§3.4. Arbeit wird nach dem Prinzip der optimalen Besetzung vergeben; Bewerbungsgespräche sind verpflichtend.

§3.5. Die Ausübung eines Berufes hat keinerlei Zusammenhang mit dem individuellen Status einer Person im Staat.

§3.6. Nichtvolljährige, Kleinkinder und Personen in Ausbildung haben den Anspruch auf staatliche Unterstützung mittels einer Mindestsicherung, welche die Existenz weiter ermöglicht.

§3.7. Langzeit-Ausbildende und Langzeit-Arbeitslose (mehr als 4 Jahre) verlieren dieses Recht auf Mindestsicherung und werden vom System ausgeschieden, indem sie das Recht auf ein Grundeinkommen verlieren.

§3.7.1 Sonderfälle, wie Unfälle, Krankheit, o.ä. werden von der Judikative individuell beurteilt und gelten als Sonderregelung.

§3.8. Aufgrund der Staatssicherheit werden Feinde des Systems ins Exil geschickt oder je nach Vergehen ausgelöscht.

§3.8.1. Unter „Feinde des Systems“ zählt man Personen, die mit dem Gedanken spielen, sich dem Longfordismus entgegensetzen zu wollen, oder die sich dem Longfordismus tatsächlich entgegensetzen.

§3.9. Bürger, die Straftaten begehen und damit geltendes Recht brechen, werden vom Staat zur Rechenschaft gezogen.

§3.10. Im Falle eines Angriffes auf den Staat ist es die primäre Aufgabe des Militärs, die im Militärdistrikt ausgebildet wird, den Staat mit all seinen Einzelteilen zu beschützen.

§3.11. Entscheidungen über den Beginn eines Krieges werden vom Gründervater zusammen mit beiden Teilen der Legislative beschlossen, wobei jeder der drei Teile als einzelne Stimme zählt und mittels Mehrheitsprinzip entschieden wird.

§3.12. Hantierung mit nekromantischen Energien sind stets untersagt und werden strafrechtlich verfolgt.

Gründervater

§4.1. Der Gründervater muss stets aus der historischen Linie der Longfords stammen. Der Posten kann vererbt oder weitergegeben werden.

§4.2. Dem Gründervater ist es erlaubt Mitglieder der Legislative, sowie der Exekutive zu entamten, sofern dies dem Allgemeinwohl des Staates schaden.

§3.3. Der Gründervater besitzt das letzte Vetorecht in der Legislative, sowie in der Exekutive.

§4.4. Der Gründervater gilt als repräsentatives Organ nach außen.

§4.5. Der Gründervater gilt als Diplomat und Handelspartner mit externen Organisationen.

§4.6. Sollte der Gründervater gefangen genommen oder getötet werden, tritt die nächste Person der Erbreihe als neuer Gründervater ein.

§4.6.1. Sollte es keine Person in der Erbreihe geben wird der temporäre Notstand ausgerufen und der Expertenkreis übernimmt die Aufgabe des Gründervaters. Zugleich wird eine Wahl abgehalten, in welcher eine Person des Expertenkreises den Posten des neuen Gründervaters übernimmt.

§4.6.2. Sollte es eine Person in der Erbreihe geben, diese aber noch Minderjährig sein, tritt der Expertenkreis als Gesamtes bis zur Volljährigkeit in den Posten des Gründervaters. Mit der Volljährigkeit, 18. Lebensjahr, wird der Posten dann dem rechtmäßigen Besitzer übergeben und die normale Ordnung herrscht wieder.

Legislative

§5.1. Die Legislative besteht stets aus zwei Kreisen – der Bürgerkreis und der Expertenkreis.

§5.2. Der Bürgerkreis wird auf 5 Jahre vom Volke gewählt und besitzt pro Distrikt je 3 Vertreter, die die Ideen und Vorschläge der Bürger vertreten, analysieren, bearbeiten und versuchen, umzusetzen.

§5.3. Der Expertenkreis besteht aus je einem Experten pro Distrikt und wird durch den Gründervater ausgewählt. Die Aufgabe der Experten ist es, Vorschläge und Anträge aus dem Bürgerkreis zu analysieren, zu prüfen und anzunehmen bzw. abzulehnen. Stets muss aber im Sinne des Gemeinwohles gehandelt werden.

§5.4. Die Legislative unterliegt dem Gründervater

Exekutive

§6.1. Die Exekutive besteht aus Sicherheitspersonal, welches vom Staat ausgebildet wird, um in Notfall bei wirtschaftlichen oder sicherheitstechnischen Maßnahmen intervenieren zu können.

§6.2. Die Exekutive ist für die Ausbildung der Armee verantwortlich und bestimmt über den Militärdistrikt.

§6.3. Die Exekutive unterliegt dem Gründervater

Judikative

§7.1. Die Judikative hat es als Aufgabe objektive und ohne externe Einflüsse Verhandlungen zu ermöglichen.

§7.2. Zum Wohle des Staates werden bei staatlichen Belangen Staatsanwälte aus dem Expertenkreis der Legislative herangezogen.

§7.3. Der Staat stellt einem jeden Angeklagten einen rechtliches Verfahren und einen unvoreingenommenen Rechtsanwalt.

§7.4. Die Judikative unterliegt nicht dem Gründervater und ist somit eine unabhängige Instanz.

Planungsgremium

§8.1. Das Planungsgremium besteht aus wissenschaftlichen Analytikern des Staates und wird von der Legislative vorgeschlagen und auf 5 Jahre gewählt.

§8.2. Das Planungsgremium erstellt langfristige Pläne (5 Jahres-Intervall) zur wirtschaftlichen Situation und der zukünftigen Planungsarbeit.

§8.3. Das Planungsgremium erstellt kurzfristige Pläne (1 Monats-Intervall), in welchem externe Einflussfaktoren, die demographische Situation und die Produktionslage berücksichtigt werden. Diese kurzfristigen Pläne geben Aufschluss darauf, wie die Produktion an Ressourcen und Material für den Staat im Optimalfall aussieht.  

Strafgesetzbuch (SGb)

§9.1 Grundlegend gilt die Täterschaft oder die Teilnahme an einem Vergehen zu definieren. Man spricht hierbei von Täter, mittelbarer Täter, Mittäter, Anstifter oder Beihilfe.

§9.2. Es gilt auch zu definieren, ob man Notwehr oder Nothilfe als Rechtfertigungsgrund nennen kann.

§9.3. Ein Recht auf Verjährung besteht in Azeroth nach 10 Jahren.

§9.4. Der Staat hat das Recht Sanktionen mittels Freiheitsstrafen zu vollziehen.

§9.4.1. Bei Straftaten gegen die öffentliche Ordnung (Landfriedensbruch, o.ä.) geht man von einer 3-jährigen Haftstrafe aus.

§9.4.2. Bei Straftaten gegen die persönliche Ordnung (Sachbeschädigung, Vandalismus, o.ä.) geht man von einer 3-jährigen Haftstrafe aus.

§9.4.3. Bei Straftaten gegen die Rechtspflege (Meineid, Falschaussage, o.ä.) geht man von einer 3-monatigen bis 5-jährigen Haftstrafe aus.

§9.4.4. Bei Straftaten gegen die sexuelle Bestimmung (Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, Missbrauch, o.ä.) geht man von einer 6-monatigen bis 5-jährigen Haftstrafe aus.

§9.4.5. Bei Straftaten gegen die persönliche Ehre (Beleidigung, üble Nachrede, o.ä.) geht man maximal 1-jährigen Haftstrafe aus.

§9.4.6. Bei Straftaten gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit (Mord, Totschlag, Körperverletzung, o.ä.) geht man von einer 5-jährigen bis lebenslangen Haftstrafe aus.

§9.4.7. Bei Straftaten gegen die persönliche Freiheit (Entführung, o.ä.) geht man von einer 6-monatigen bis 5-jährigen Haftstrafe aus.

§9.4.8. Bei Straftaten bezüglich Vermögensansprüchen (Diebstahl, Betrug, o.ä.) geht man von 5-jährigen Haftstrafe aus.

§9.4.9. Bei gemeingefährlichen Straftaten (Brandstiftung, Nekromantie, o.ä.) geht man von einer 1- bis 10-jährigen Haftstrafe aus.

§9.4.10. Bei Straftaten im Amt (Bestechung, Rechtsbewegung, o.ä.) geht man von einer 3-jährigen Haftstrafe aus, sowie ein Amtsentzug ist unumgänglich.