Marek

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Leitspruch.png


Allianzlogo.png Marek Nikolos
Marek.jpg Wappen Longford.png
Charakterdaten:
Ingamename: Marek Nikolos
Titel: Erbe der Grafschaft
Zugehörigkeit: Grafschaft Longford
Alter: 27
Geburtsort: Sturmwind
Familienstand: ledig
Rasse: Menschm.gif Mensch
Klasse:
Berufe: Kreuzzügler
Aussehen:
Größe: 1.87m
Haarfarbe: Schwarz
Augenfarbe: Blau
Diverses:
Wohnort: unbekannt
Gilde: Grafschaft Longford
Gesinnung: rechtschaffend böse
Status: lebendig

"Dieser Hunger in mir. Ein Blick in meine Augen und sie rennen."

"Der Abstieg in den Schatten ist einfach und verlockend. Hütet euren Geist davor."

"Ich lasse mich nicht durch die Hand Anderer führen. Ich führe mich selbst."

"Kenne dich selbst."

"Wörter verfliegen, Schriften sind für die Ewigkeit."

"Finde Zufriedenheit unter dem Prasseln des Regens."

"Vernichte was du liebst, bevor es dich vernichtet."

"Es gibt jene, die Macht besitzen und jene, die zu schwach sind, um sie zu suchen."

"Wir müssen nicht deren Sünden Last tragen. Sie selbst sind sich derer verpflichtet."

"Es ist in Ordnung jemanden zu lieben, auch wenn die Person dich nicht liebt... solange sie es wert ist. Solange sie es verdient."

"Nicht alles Gold ist wertvoll und nicht aller Erde ist dreckig. Es geht stets um das, was man daraus macht."

"Irgendwann wird Blut durch Rache den Mond erröten und die Luft zum Stocken bringen."

- Marek Nikolos


Icon Bekanntes.png Bekanntes, Gerüchte, Öffentliches

- ist gut in der Handhabung einer Klinge (oft ein Säbel)

Icon Aussen.jpg Aussehen und Erscheinungsbild

- sieht für sein Alter noch relativ jung aus

- ist gut gekleidet

- in einer seiner Innentaschen trägt er stets die Insignie der Scharlachroten (wo er diese her hat, nennt er nicht)

- an seiner Aussentasche trägt er stets das Wappen der Grafschaft Longford und eine Tierkreisbrosche

- seine Stimme ist sanft

Marek trägt diese Broche nun neben der alten Longfordbrosche an seiner Aussentasche.

Icon auftreten.jpg Auftreten und Verhalten

- ist relativ freundlich, wenn man sich seinen Werten und Normen anpasst. Seine Erziehung spielt hierbei eine wesentliche Rolle, da man ihm immer jeden Wunsch durchgehen hatte lassen

- Untote? Oder Personen die sowas gut heißen? So schnell kann man nicht "Si" sagen und man hat eine Klingenspur durch die Kehle gezogen

- Marek ist ein Charakter der den geschrieben Buchstaben des Gesetzes so sehr verdreht und biegt, damit er den größtmöglichen Vorteil für sich selbst erzielt, ohne das Gesetz zu brechen. Da er alle Verpflichtungen und Schwüre ehrenhaft einhält, ist er sehr vorsichtig, wenn es darum geht jemandem sein Wort zu geben. Er setzt viel Wert auf Ehre, Tradition und ein reglementiertes Umfeld, aber achtet nicht auf die Würde des Lebens, der Liebe oder der Güte.

Icon Geschichte.jpg Vergangenheit und Gegenwart

Vorgeschichte

Marek wurde als Sohn von Alois und Miranda (ehem.: Prelos) in Sturmwind geboren. Er führte ein überdurchschnittliches Leben als Sohn eines Händlers und einer Ärztin und bekam Möglichkeiten, sich in den gehobenen sowie durchschnittlichen Kreisen der Heimat beliebt zu machen. Stets war Marek der Liebling der Familie – man konnte ihm keinen Wunsch abschlagen.

Nachdem seine Eltern beschlossen, sich dem Scharlachroten Kreuzzug anzuschließen, um dem Untod den Gar auszumachen, wuchs Marek mit seinen Geschwistern bei seiner Großmutter auf. Dort widmete sich auch er den Lehren und wurde zu einem ebenso fanatischen jungen Mann, wie man es sich von einem Scharlachroten gewünscht hätte. Er lernte und lernte und wünschte sich, nach dem Tod seiner Eltern durch die Klingen mehrerer Untoten, einen Posten als Inquisitor bei den Scharlachroten zu erarbeiten und fortan gegen sämtliche Anzeichen des Untodes zu kämpfen. Unter der Leitung der Hochinquisition konnte er auch durch Erzählungen miterleben, wie jene, die sich den Befehlen der Höherrangigen widersetzten, erschlagen und ermordet wurden. So lernte er, was es heißt, loyal und untergeben zu sein. Durch diese Erfahrung wuchs seine Persönlichkeit und auch er wurde zu einem Fanatiker mit dem Hass gegen sämtliche Untote und Skepsis und Abneigung gegen allerlei nicht-menschliche Rassen.

Selbst schloss er sich aber nie den Scharlachroten an, da ihm diese reglementierte Art und Weise nach Hierarchien zu handeln zu mühsam war. Und nach den Ereignissen mit dem Zusammenschluss zur Kirche und der Ermordung von Abbendis und anderen höherrangigen Personen, beschloss er, dass es gut war, sich nicht den Scharlachroten angeschlossen zu haben. Eines Tages beschloss er, seine Familie zu verlassen, um sich weiter zu bilden und auf sich selbst gestellt leben zu können. In Einsamkeit verschriftlichte er sein Wissen und die Lehren der Scharlachroten und verbesserte und individualisierte deren Grundsätze für sich. Zwar trägt Marek heute keine Rüstung der Scharlachroten, aber tief in seinem Inneren brennt deren Licht für ihn, was auch der Grund ist, warum er seine Kleidung meist in Rot hält.

Die Schriften des Marek

Folgende Verschriftlichigungen sind einige der wichtigsten Kernaussagen der Schriften. DIe ursprünglichen Schriften (vor seiner Wandlung) sind in Klammer dargestellt. IC sind sie wesentlich umfangreicher:

1) Handle für das Wohl der Familie. (Ursprung: "Handle für das Universum und dem Wohl des großen Ganzen.")

2) Habe Geduld für deine Umfeld und deine Taten, denn Beharrlichkeit bietet Kraft und Ergebnisse.

3) Hilf, wo Bedarf ist, doch lasse selbst Handeln, wenn es möglich ist.

4) Ehre die Familie, denn ohne Familie bist du Nichts.

5) Zögere nicht und sei zielstrebig, denn Unentschlossenheit bringt den Tod.

6) Erkenne deine Makel und strebe nach Vollkommenheit und Selbstverwirklichung.

7) Hüte die Hoffnung und die Zuversichtig. Alles, was dagegen agiert ist widernatürlich und falsch.

8) Seh es als Akt der Gnade und der Pflicht, untote Existenzen zu beenden, um deren Seelenfrieden zu gewähren.

9) Diene der Reinheit des Familienansehens und nur diesem. (Ursprung: "Diene der Reinheit und nur dieser.")

10) Vergiss nie, was geschehen ist. (Ursprung: "Vergiss nie, was geschehen ist, aber verzeihe Sündern.")

11) Biete Erlösung und Rettung durch die eigenen Schriften und biete Gnade für unwandelbare Sünder im Sinne der scharfen Klinge.

12) Reinige, um des größeren Willens.

13) Handle loyal und unbeugsam der Lehren.

14) Nutze den Zweifel als deine größte Waffe.

15) Traue Niemandem ausser dir Selbst.

Das Erbe und das ach so tolle Gesetz

Auch in die Einsamkeit kommt ab und an ein Fünkchen an sozialer Kommunikation und so kam es, dass, spät aber doch, auch Marek, der Cousin der verstorbenen Longfordbrüder, über deren Tod informiert wurde. Man erzählte ihm, was geschehen war und, dass die Kirin Tor das Familienanwesen auf den Kopf stellten und nach Untersuchungen, die Leitung momentan in der Armee von Sturmwind liegt. Aus diesem Grund nutzte er, um des Familien Stolzes Willens, die Möglichkeit der gesetzlichen Erbfolge, um als Person der dritten Erbreihenfolge, Anspruch kund zu tun und den Stolz und die Ehre der Familie wieder in Glanz aufstrahlen zu lassen. Es kommt also dazu, dass Marek der Armee ein Brief schreibt, in welchem steht, dass Marek Nikolos, Cousin des Grafen Longford (mütterlicher Seite) und gesetzlicher Erbfolger in dritter Reihe seinen Besitzanspruch an der Grafschaft und zugleich dem Handelsunternehmen stellt. Kurz nach dem Versenden des Briefes machte sich Marek auf den Weg nach Sturmwind, wo er seinen Anspruch auch persönlich vertreten wird.

Nach der Einladung durch die Armee, machte sich Marek auf den Weg zur Kaseren, um dort seinen Besitzanspruch geltend zu machen. Dort angekommen wurde er empfangen und zum Feldkommandanten Salix Laen gebracht. Dieser schilderte ihm, dass der König ein komplett anderes Gesetzbuch für den Adelstand hätte, von dem aber anscheinend noch nie jemand gehört hätte, und welches dem König erlaubt, durch die Straftat einer Person, eine komplette Familienlaufbahn zu enteignen und quasi auf die Straße zu setzen. Er hörte sich die Sache ruhigen Blutes an, ihm war ja egal, ob er was bekäme oder nicht, da er wusste, wie man mit wenig auskommt. Marek nutzte dann seine rethorischen Möglichkeiten und strotzte nur so vor "Unwissenheit", sodass sich der Feldkommandant anscheinend in die Ecke gedrängt fühlte und bestimmend sagte, dass er ihm nicht die Worte im Mund verdrehen solle. Das war zugleich für ihn eine Bestätigung seiner Fähigkeitem auf der kommunikativen Ebene. Innerlich sprang er vor Freude. Dann versuchte er, der Erzmagierin Io Carasta, mit dem Wissen, sich rechtswidrig und auf betrügerische Art und Weise Besitz und Zugang zur Grafschaft gemacht zu haben, laut sturmwindschen Gesetzbuch wegen Betrug anzuklagen. Erst wollte der Feldkommandant erst gar keine Ermittlungen aufnehmen, doch dann scheinte er es doch zu tun, als Marek fragte, ob es des Königs oder des Feldkommandanten Worte seien, dass die Kirin Tor über dem sturmwindschen Gesetz stünden. Als Der Armeeler dann doch einen Bericht zu verfassen begann, wusste er, dass er es hier mit einem korrupten und egozentrischen Soldaten, der anscheinend das Gesetz so biegt, wie er es gerade braucht, zu tun hat und womöglich alles tut, um die seinigen zu schützen. Ab diesem Punkt war jeder Respekt und jedes Aufsehen zur Armee verflogen. Nachdem er den Hergang schilderte und er zufrieden war, machte ihn der Feldkommandant aufmerksam, dass die Kirin Tor, das Gesetz von Sturmwind auf genehmigten Missionen, sofern sie auf sturminder Reich sind, einfach ignorieren könnten. Es musste sich hierbei wohl um eine winzige Klausel handeln, die Mareks Auge zuvor, bei der Durcharbeit der Gesetze, wohl entronnen sein mussten. Er nahm dies zur Kenntniss und dankte dem Feldkommandanten - quasi für nichts - und schwörte der korrupten Bande der Armee ein für alle Mal ab und beschloss, dass er und das Gesetz von Sturmwind miteinander fertig seien.

Familie, Pflicht und Ehre

"Familie, Pflicht und Ehre" lautete stets das Motto der Grafschaft und als einer der wenigen verbleibenden Erben, beschloss Marek, dies weiter zu führen, auch wenn er an seinen Schriften abweichen würde. Aber die Familie geht stets vor. Daher machte er sich nach der Abweisung bei der Armee auf den Heimweg und besuchte eine Stätte, die nur der engste Familienkreis kennt - der Ort, an dem das Vermögen der Grafschaft lagert. Tief in einer Höhle, versteckt in verwinkelten Gängen und verwirrenden Abzweigungen. Rätsel, die nur Familienmitglieder wissen und entschlüsseln können, trennen die Spreu vom Weizen und ermöglichen es, einen Rückzugsort zu finden. Prospero war auch nicht dumm, denn er lagerte dort mehr als die Hälfte seines Vermögens, welches er von den Steuern in Sturmwind versteckte und quasi Steuerhinterzug begangen hatte. Aber wer im Dunkeln arbeitet braucht stets einen Rückhalt. Und da dieser Fall nun eingetreten ist, musste sich Marek diesem zu Nutze machen. Er füllte seinen Goldbeutel und fand noch etwas - eine Akte. Als er darin blätterte kam ihm etwas zu Gesicht, was er dem guten alten Cousin nie zugetraut hätte. Dieses Schriftwerk prägte er sich ein, denn es bei sich zu führen wäre zu gefährlich. Im Anschluss machte er sich auf den Weg zu seiner ersten Mission. Es war seine Pflicht, die Ehre der Grafschaft wieder herzustellen und dazu müsse er die Familie erneut zusammenführen - "Familie, Pflicht und Ehre".

"Familie, Pflicht und Ehre" ist alles, was Marek momentan antreibt.

Nicht nur Blut ist Familie

Die Lordschaft Rabenholdt war stets ein wichtiger verdeckter Unterstützer der Grafschaft, da Prospero ja dort seine Ausbildung zum Meuchelmörder vollzog. Diese Info konnte Marek aus diesen "Akten" herausfinden und machte sich auf den Weg, um diese versteckte Lordschaft zu finden. Mittels einer Karte und Anhaltspunkten irrte er erst umher, doch fand dann einen Weg dort hin. Erst wurde er festgenommen, denn Fremden traut man nicht, doch als sie das Abzeichen der Grafschaft an der Brust von Marek sichteten, glaubten sie ihm. Lord Jorach Rabenholdt lauschte gespannt, was geschehen war und bot Marek dann ein Dach über den Kopf an, sodass er die Familie erneut sammeln könne. Marek dankte ihm und machte sich auf den Weg, um die loyalsten und nur die ergebnsten Diener der Grafschaft aufzufinden und nach und nach füllten sich - innerhalb von 1 Monat - die Reihen der Grafschaft am Anwesen der Rabenholdts, welche sich als Verstärkung nützlich machten. Marek hatte nun eine kleine Truppe um sich geschart, doch der essentielle Kern - die Besten der Besten - fehlten noch und diese galt es zu finden, da sie womöglich im ganzen Land zerstreut waren.

Die "neue" Grafschaft

Nach langem Grübeln beschloss Marek, dei Grafschaft, so, wie Prospero sie damals leitete zu revolutionieren. Er kehrte der strikten Hierarchie in der Gruppierung den Rücken zu und öffnete somit neue Wege, indem er lediglich gemeinsame Ziele definierte und jede Person, die sich durch jene angesprochen fühle könne, sofern diese einigen Regelwerken folgt, mitmachen sowie Unterschlupf erhalten. Primäre Ziele waren ähnlich definiert, wie jene der alten Grafschaft - Schaden an der Wrynn-Ära, dem Königreich Sturmwind und der Armee von Sturmwind. Jene drei Grundpfeiler dienten Marek als Anhaltspunkt für die Etablierung der neuen Grafschaft und einem hierarchielosen System, wo jede Person, sofern sie einen Eid ablege, mitmachen kann. Es ist ein Ziel, dass viele konträre und höchst individuelle Personen zu einem großen Nenner zusammenschweißt. Jede Person möge hinter diesen drei Grundpfeilern andere Hintergründe und Ursachen sehen, doch letztendlich sind es jene drei Aspekte, die die Gruppe zusammen halten und zu Einem schweißt. Pläne werden an einem Tisch besprochen, Ziele miteinander verknüpft, und Strategien zu Problemen miteinander untersucht. Es ist die Vielfalt an Erfahrungen und Expertisen von Menschen und Zwergen, welche die Mitglieder der neuen Grafschaft zusammen schweißen sollen.

Der Eid

Der Eid wurde von Marek an den ursprünglichen Eid der Grafschaft angelehnt und ab und an umgeschrieben und angepasst.



"Ich gelobe hiermit, der neuen Grafschaft bis ans Ende meiner Lebzeiten zu dienen, sie zu schützen und mein Leben für sie einzusetzen.

Es ist meine Pflicht, diese bis auf das letzte zu beschützen; seien es Feinde oder auch eigentlich freundlich gesonnene Parteien.

Ich werde, sobald ich meine Augen öffne, im Dienste der Grundpfeiler agieren und sie bis zur letzten Stunde verfolgen.

Sollte ich fallen, falle ich als Einzelner und erwähne die neue Grafschaft keineswegs.

Es ist und bleibt meine Aufgabe und sollte ich diesen Eid verletzen, erlaube ich es, dass man mir die Klinge ein letztes Mal an den Hals setze.

Es ist meine Pflicht und den Grundpfeilern zu folgen und zu dienen.

Ich gelobe, gegen den König Wrynn, gegen Sturmwind und gegen die Armee von Sturmwind, bis an mein Lebensende, zu handeln.

Ehre der neuen Grafschaft."



Ein Himmelfahrtskommando

Lucifux macht gute Arbeit. Nach und nach bringt er Halunken zu Marek. Einer davon war aber besonders dumm. Er hätte die Deckung fast auffliegen lassen und dafür musste er bezahlen, indem man ihm seine Nase einschlug, sodas sein Gesicht mit Blut übergossen wurde. Ob die Nase jemals wieder richtig zusammenwächst ist unwahrscheinlich. Im Anschluss brachte man diesen Typen zu Marek. Dort entwaffnete man ihn und brachte ihn gefesselt vor den neuen Grafen. Vor Marek kniend sprach dieser davon selbst ein Halunke zu sein und etwas Großes zu wollen. Marek belächelte ihn dabei nur und blickte ihn herablassend an. Aber dennoch sollte er eine Chance bekommen. Eine Chance, die es in sich hatte. Es ging um Leben oder Tod. Er solle Marek die Rüstung und den abgetrennten Schädel einer Wache aus der Armee von Sturmwind bringen. Wie er das macht, war Marek egal und ihm schien es quasi unmöglich, dass dieses Vorhaben gelingen würde. Mit einem finsternen Lächeln wurde der Anwärter wieder betäubt und mittem im Wald vo, Hügelland ausgesetzt, wo er womöglich, sofern ihm die Bären und Wälfe nicht gefressen haben, mit seinen Waffen wieder erwachen würde. Ob er jemals zurück kommt, ist ungewiss und Marek glaubt nicht wirklich daran. Aber eines wird ihm immer mehr bewusst. Legt man sich mit seiner Familie an, gibt es nur einen Weg - nämlich Rache und Vergeltung. Er würde diese Blamage, die das Königreich der Familie durchleben lässt, rächen. Koste es was es wolle. Und wie er einst sagte: "Finde Zufriedenheit unter dem Prasseln des Regens.", ist für Marek das Prasseln des Regens eine Metapher für das Blut seiner Feinde.

Zurück zu den Wurzeln - die Grafschaft muss leben

Nach häufigem Vorbeireiten am alten Anwesen der Grafschaft war es Marek zu viel. Er konnte die Anwesenheit dieser korrupten Bande nicht mehr ertragen. So beschloss er, gen Westen zu reiten. An einem verlassenen Turm machte er Rast, bevor er in die dunklen Wälder hinter den Bergen kam. Während er pausierte, durchfuhr ihm aber ein komisches Gefühl. Er legte sein Stück Brot zur Seite und schaute sich etwas um. In jenem Moment aber schnellte auch schon eine Klinge eines Pirschers der Verlassenen auf seine Rüstung. Er hatte Glück und sie prallte an der Schulter ab. So kam es zu einem Kampf. Brodelnde Wut und Erinnerungen kamen wieder zum Vorschein und er machte kurzen Prozess mit dem Verlassenen. "Familie, Pflicht und Ehre!", rief er zum Abschluss, als er den Kopf abtrennte und das nun leblose Skelett am Schädel zermalmte und zur Seite stieß. Auf einmal aber, als er dachte, es sei vorbei, klatschte jemand amüsiert von der Seite. Ein Zuschauer. Es stellte sich heraus, dass es der ehemalige Gärtner seines Cousins war - Leonas Voltaire. Die beiden kamen ins Gespräch und sprachen über die Wurzeln der Grafschaft und dessen Verlauf. Marek fragte dann explizit nach dem geleisteten Eid der Grafschaft und dessen Präsenz im Leben des Gärtners. Nach einer korrekten Antwort war Marek sichtlich noch mehr bestärkt in seinem Tun. Die Grafschaft muss leben. Nach diesem Motto ging die Suche auch weiter. In Süderstade angekommen ruhten sie in der Taverne. Dort wurde ein ehemaliges Mitglied der Grafschaft Longford auf die Brosche von Marek aufmerksam. Es stellte sich letztendlich heraus, dass jener trotz der Umstände dem Eid nicht abgeschworen hatte. So erneuerte Marek dessen Eid und bekam ein weiteres Mitglied zurück. Im Anschluss machte er Leonas und Bernd auf ihre Einstiegsprüfung aufmerksam und beschloss, den Abend nun letztendlich wirklich ausklingen zu lassen und den Rotwein zu genießen. Am kommenden Tag war Marek zur Abendzeit wieder in der Taverne und als er von einem Gerücht aus betrunknem Zwergenmund sprach und den dadurch erschaffenen Drachen als Humbug abtat, kam er mit einer ehemaligen Longford in Kontakt. Celestine wurde auf ihn aufmerksam. Natürlich wusste er ab dem Moment, wo sie ihren Namen nannte, um wen es sich handelte, dennoch stellte er sich unwissend und übermittelte auch ihr selbige Botschaft wie am Abend zuvor an den Elfen und den Menschen. Auch eine potentielle Drachenjagd klingt nicht sehr abwegig und äußerst lukrativ.

Ist man einmal nett,....

Eines Abends, als Marek wieder beobachtete, was sich im Hügelland herumtreibt, machte er die Bekanntschaft mit einer Elfin. Vorerst bemerkte er gar nicht, dass jene wohl ihres Augenlichts nicht mächtig war, doch dann, als er ihr die Hilfe zum Rückweg nach Süderstade anbot, wurde jenes ihm bewusst. Am Rückweg stießen die beiden auf einen Unbekannten (Kester), welcher wohl auch vor verschlossenen Toren stand und müde den Rückweg begann. Nach einigen auffälligen Geräuschen aus der Dunkelheit, wurde Marek und Veya murmelig. Etwas war nicht in Ordnung. Marek zückte seine Klinge, nachdem er vom Ross stieg und schickte Veya mit dem Ross gen Süderstade, um Hilfe zu holen. Just im gleichen Moment flog auch schon ein Wurfdolch am Ross entlang, welcher jenes aufscheuchte und etwas schneller mit Veya davon ritt. Der Unbekannte und Marek machten sich nun ans Werk, um den Attentäter (Leo) zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen. Nach einem Kampf stellte sich aber nur heraus, dass jener verletzt ohnmächtig wurde. Eben in diesem Moment kam auch das Ross von Marek angeritten - aber ohne Wache und ohne Veya. Was wohl passiert ist? Er platzierte den Angreifer auf dem Ross und verabreichte dem Unbekannten Helfer ebenso ein Schlafmittelchen. So ritt er ins Anwesen der Rabendholdts, wo er die beiden entwaffnete, entkleidete und auf einem Sessel fesselte, wartend, bis jene aufwachten, um sie zu befragen.

Von Verschwörungstheorien zu bedingungslosem Vertrauen

Einige Zeit verging und Marek wartete noch immer auf die Erfüllung der Aufgaben seiner Mitstreiter. In der Zwischenzeit hörte er sich, wie so oft um und bemerkte etwas komisches. Ein Gnom, welcher mit einem mechanischen Schaf umherwanderte. Jener sprach stets von dem Schaf als Herzog und einem höheren Energiewesen als dessen Schöpfer. Marek wurde dieses Geschwafel aber zu viel und er wollte gerade gehen, als die beiden sich auf ein anderes Thema einigten - Verschwörungstheorien. Und im Laufe des Gesprächs, nachdem man davon sprach, dass in den Reihen des Königs wohl Spione sein würden und alles bald ein Ende habe - was böse Zungen eben so behaupten und munkeln - zog der Gnom Marek ins Freie, wo er ihm von einer neuen Religion erzählte. Dem Punktuismus, angelehnt an das Schaf des Gnomen (Natto). Marek wurde etwas darüber erklärt und er bot seine Hilfe an. Unter einer Voraussetzung. Er forderte bedingungsloses Vertrauen bei einer Widergutmachung in der Zukunft. Der Gnom scheinte zu überlegen, lehnte jedoch aufgrund fehlendem Vertrauens ab und zog davon in die Nacht. Wohl war ihm nicht bewusst, dass beide Parteien hiervon profitieren würden. Aber wie Marek so schön sprach: "Eure Chance. Das Angebot steht bis zum Morgengrauen." Ob der Gnom nochmals erscheine oder nicht? Wer weiß.

Icon familie.jpg Familie und Freunde

Enger Familienkreis

Menschm.gif Großvater: Walter Nikolos

Menschw.gif Großmutter: Cassandra Collins

Menschm.gif Vater: Alois Nikolos

Menschw.gif Mutter: Miranda Prelos

Menschm.gif Bruder: Lucius Nikolos

Menschw.gif Schwester: Caria Nikolos

Väterliche Seite

Menschm.gif Onkel: Heribert Nikolos

Menschw.gif Tante + Gattin von Heribert: Kassandra Magnus

Menschm.gif Cousin: Edward Nikolos

Menschm.gif Cousin: Milor Nikolos

Menschw.gif Cousine: Pollyna Nikolos

Mütterliche Seite

Menschw.gif Tante: Jessica Nikolos

Menschm.gif Onkel + Gatte von Jessica: Francesco Longford

Menschm.gif Cousin: Prospero Longford

Menschm.gif Halbcousin: Laren Longford

Freunde und Bekannte

Menschw.gif Nassia: eine ziemlich hübsche Dame

Blutelfm.gif Leonas: treu & loyal

Icon Charakter.jpg Verhalten zu anderen Völkern

Allianz Horde
menschm.gifMenschw.gifMenschen Neutral Menschen sind ihm das liebste Volk.
zwergm.gifZwergw.gifZwerge Neutral Zwerge sind in Ordnung.
Gnomm.gifGnomw.gifGnome Eher ablehnend Er mag die kleinen Giftzwerge nicht wirklich.
nachtelfm.gifNachtelfw.gifNachelfen Hasserfüllt Alles was Spitzohren hat soll brennen.
draeneim.gifDraeneiw.gifDraenei Hasserfüllt Sie gehören nicht hier her und sollten schnellst möglich wieder von hier verschwinden.
hochelfm.gifHochelfw.gifHochelfen Neutral Abwarten. Aber dennoch weniger wert als Menschen.
hochelfm.gifHochelfw.gifBlutelfen Neutral Abwarten. Aber dennoch weniger wert als Menschen.
orkm.gifOrkw.gifOrks Hasserfüllt Ocs sind der Abschaum der Horde.
trollm.gifTrollw.gifTrolle Hasserfüllt Gleich nutzlos wie Orcs.
taurem.gifTaurew.gifTauren Hasserfüllt Kühe auf zwei Beinen? Guter Schinken!
untotm.gifUntotw.gifVerlassenen Hasserfüllt Schlagt ihnen den Kopf ab, trennt die Wirbelsäule vom Körper und verbrennt sie im lodernden Feuer der Rechtschaffenheit und des Lichts!