Priesterinnenweihe

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Namia Silberwind

Ein seichter Wind weht umher, lässt die Blätter über den Boden tanzen und die Bäume leise raunen. Um den Tempel des Mondes sammeln sich einige Kaldorei. Sie tuscheln miteinander, lächelnd und sind frohen Mutes. Eine Mondpriesterin tritt in den Torbogen. Sie stellt sich als Tyma Laubwind vor und bittet die Gäste hinein.


"Elune-adore, Brüder und Schwestern.

Am heutigen Tage haben wir Grund zur Freude, und so lädt die Schwesternschaft der Elune jeden dazu ein an diesem feierlichen Ereignis teil zu haben, und für diesen Tag aller Sorgen, aller Ängste frei zu sein, die vergangenen Wochen hinter uns zu lassen. Denn heute wollen wir einem Kind Elunes unsere Glückwünsche aussprechen, und ihr unseren Segen mit auf den weiteren Weg geben.

Unsere Schwester, Namia Silberwind, hat über die vergangene Zeit viel Mut, Stärke, und Tapferkeit bewiesen, aber auch Gutmütigkeit und Achtsamkeit."

Sie wendet sich der Novizin zu und deutet ihr mit einer achtsamen Handbewegung, dass sie sich nähern möge.

"Die Schwesternschaft der Elune erkennt ihre Anstrengungen an und erachtet sie als bereit, mit den nun einhergehenden Pflichten wie auch Privilegien, welche sie auf ihrem weiteren Weg als Priesterin der Elune erwarten werden, gewissenhaft umzugehen."

Das anwesende Volk lauscht aufmerksam und gespannt diesem seltenen Schauspiel, während die Mondpriesterin sich der Novizin vollends zuwendet und das Wort direkt an sie richtet.

"Sodenn ihr selbst euch dieser Aufgabe gewachsen seht. Mit Pflicht kommt Bürde, seid euch dem stets bewusst."

Die Novizin klingt entschlossen als die Worte über ihre Lippen fliegen.

"Mein Leben gilt Elune."

"Dann kniet euch nieder, vor dem Volke, vor der Göttin und leistet den Eid."

Der Schwur der Priesterin

Ich schwöre,
vor dem Kind der Sterne,
im Licht der Mutter,
von jetzt an,
und bis aller Zeiten Ende,
mein ganzes Sein,
der Pflicht an mein Volk zu widmen.


Die Lehre der Göttin soll mich führen,
ihr Licht meinen Geist befreien,
meine Augen ungetrübt die Wahrheit sehen,
das Wort nur Wahrheit sprechen.


Ich will dem Ruf der Göttin folgen,
als Werkzeug ihrer dienen,
mein Schwert gegen ihre Feinde richten.


Durch ihren Glauben gestärkt,
will ich sein wie ein Schild,
Unheil abwendend,
zu schützen mein Volk.


Ich will folgen bis zu dem Tage,
an dem unsere Mutter selbst,
mich meiner Pflicht entbindet,
und mich zu sich nimmt,
an ihr Zelt der Sterne.